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Baiersbronn Zu tierischen Nachbarn in der Stadt

Schwarzwälder-Bote, vom 31.01.2012 19:04 Uhr
Die Ausstellung "Natur findet Stadt" ist ab Sonntag im Naturschutzzentrum Ruhestein zu sehen. 
Foto: List Foto: Schwarzwälder-Bote
Die Ausstellung "Natur findet Stadt" ist ab Sonntag im Naturschutzzentrum Ruhestein zu sehen. Foto: List Foto: Schwarzwälder-Bote

Baiersbronn-Ruhestein. "Natur findet Stadt", die neue Wanderausstellung der Akademie für Natur- und Umweltschutz und der sieben öffentlichen Naturschutzzentren des Landes, ist von Sonntag, 5. Februar, bis zum 15. April im Naturschutzzentrum am Ruhestein zu sehen.Die Aktivity-Ausstellung entführt die Besucher auf eine spannende "Urban Safari" durch die Artenvielfalt der Städte. Es ist zugleich eine Entdeckungsreise und Stippvisite zu den tierischen Nachbarn in deren Kinderzimmer, Schlafräume und Nahrungsplätze.

Die Ausstellung der Umweltakademie des Landes und der öffentlich getragenen Naturschutzzentren informiert darüber, welche Tiere den Lebensraum "Stadt" ganz selbstverständlich mit den Menschen teilen und quasi "undercover" bereits mit diesen leben, ohne dass sie davon wissen. Daneben zeigt die Ausstellung anschaulich und kurzweilig auf, welche Tierarten aufgrund menschlicher Ausbreitungslust in Städten und Siedlungsbereichen, Probleme bekommen und lieber Reißaus nehmen.

Ein besonderes Augenmerk widmet die Ausstellung den Bereichen Nahrung, Lebensumfeld und Zuzug der tierischen Neuankömmlinge und stellt diese aus Sicht der tierischen Nachbarn dar.

Anhand dreidimensionaler Raumelemente und anschaulicher Exponate werden die Ausstellungsbesucher sowohl zum Mitmachen, Aktivwerden und Entdecken als auch zum Studieren und Staunen eingeladen. Es kann durch einen Bauzaun gespickt und hinter die Kulissen der Stadt geschaut werden. Eine reale Einbauküchenzeile, eine original Hauseingangstür und ein eingerichtetes Kinderzimmer stehen dreidimensional und stellvertretend für die neu eroberten Bereiche innerhalb menschlicher Siedlungen. Dort erfahren die Besucher viel Neues, Kurioses und Nachdenkliches, wenn es um die Eigenheiten der tierischen Mitbewohner geht.

Einzelne besondere Themenfelder wie zum Beispiel "Wildtiere in der Stadt", "Neozoen" oder "Was kann der Einzelne tun?" werden angesprochen sowie verständlich und nachvollziehbar dargestellt.

Am Ende des Ausstellungsrundganges gehen die Besucher nicht mit leeren Händen nach Hause, sondern erhalten neben vielen Anregungen und neuem Wissen ganz Konkretes mit auf den Weg: Einige Exponate halten für den Besucher praktische Tipps und Anleitungen in Form von Abreißzetteln bereit, die jeder mitnehmen kann. So wird die Ausstellung nicht nur besucht, sondern ein kleines Stück davon mit nach Hause genommen.

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