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Baiersbronn Wölfe und Weidewirtschaft

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Nach dem Vortrag am 18. August geht es zu den Schafherden auf den Grinden. Foto: Kolb Foto: Schwarzwälder-Bote

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Zu einer Lesung mit Journalist und Buchautor Eckhard Fuhr und anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Wölfe und Weidewirtschaft" lädt die Nationalparkverwaltung für Freitag, 18. August, um 17 Uhr ins Nationalparkzentrum Ruhestein ein.

Baiersbronn/Ruhestein. Bei der Podiumsdisussion zu Gast sind außerdem die Wildtierexperten Laura Huber-Eustachi und Peter Sürth, die Schäferin Ute Svensson sowie der Jäger und Förster Martin Hauser. Danach geht es zusammen auf Exkursion zu den Schafherden auf den Grinden.

Seit der Jahrtausendwende ist Deutschland wieder Wolfsland. Aus dem ersten Wolfsrudel, das sich damals auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz etabliert hatte, ist heute eine etwa 70 Rudel und territoriale Paare umfassende Wolfspopulation geworden, die den Nordosten Deutschlands nahezu flächendeckend besiedelt. Doch auch im Süden und Westen tauchen immer wieder Wölfe auf.

Die Rückkehr der Wölfe stellt die Landnutzung wie auch den Naturschutz vor ganz alte und gleichzeitig völlig neue Herausforderungen. Insbesondere die extensive Weidewirtschaft mit Schafen und Ziegen, in mitteleuropäischen Kulturlandschaften von grundlegender ökologischer Bedeutung, ist betroffen.

Ob in Europa das Experiment einer friedlichen Nachbarschaft von Wolf und Mensch gelingt, so die Nationalparkverwaltung, hängt wesentlich davon ab, dass Schäfer und Naturschützer eine gemeinsame Antwort auf die Herausforderung Wolf finden. Um diese und weitere Themen geht es am 18. August im Nationalparkzentrum Ruhestein. Ganz anschaulich wird das Thema nach Vortrag und Diskussion bei der Exkursion auf die Grinden zu den Schafherden von Ute Svensson erörtert.

Schäferin seit fast 20 Jahren mit Herden auf Grinden unterwegs

Der Journalist, Autor und Jäger Eckhard Fuhr schrieb zuletzt er das Buch "Rückkehr der Wölfe" und das kulturhistorische Tierporträt "Schafe". Fuhr studierte Geschichte und Soziologie in Freiburg, arbeitete als politischer Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und als Kulturchef bei der Welt und lebt heute als freier Autor in Berlin. Peter Sürth ist anerkannter Experte für Wolf, Luchs und Bär und seit einigen Jahren auf dem Weg der Wölfe durch ganz Europa unterwegs. Laura Huber-Eustachi arbeitet als Wildtierökologin an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, die mit dem Monitoring von Wölfen in Baden-Württemberg beauftragt ist.

Schäferin Ute Svensson ist seit 1998 mit ihren Schafherden auf den Grinden des Nordschwarzwalds unterwegs und unterstützt damit die Offenhaltung dieser Kulturlandschaft. Martin Hauser ist Revierleiter bei der Forstbezirksleitung Forbach und seit mehr als 30 Jahren Mitglied der Kreisjägervereinigung Calw.

Anmeldungen zu der Veranstaltung am 18. August sind erforderlich im Nationalparkzentrum Ruhestein unter Telefon 07449/92 99 84 44 oder per E-Mail an veranstaltung@ nlp.bwl.de.

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