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Baiersbronn Wert der Grinden rückt in den Fokus

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Ein Bienenvolk hatte Imker Werner Girrbach dabei. Foto: Schwarzwälder-Bote

Gut besucht war das Grindenfest, das von der Nationalparkverwaltung und Familie Fahrner vom Nationalpark-Hotel Schliffkopf organisiert wurde. Bauernmarkt, Weideführungen, Kinderprogramm – das und mehr sorgte für Abwechslung.

Baiersbronn/Schliffkopf. Während der Samstag etwas unterkühlt startete, brachte der Sonntag optimales Besucherwetter. So bot sich den zahlreichen Gästen beim Grindenfest auch ein traumhafter Ausblick. Großer Beliebtheit erfreut sich der Bauernmarkt. 18 Marktbeschicker präsentierten dabei ihre regionalen Leckerbissen, aber auch viele weitere Artikel. So wurden Marmeladen, Honig, Weine, Liköre, Wurstwaren, Obst sowie Filz, Holzwaren, Gedrechseltes, Getöpfertes, Kunstartikel und vieles mehr angeboten. Das Grindenfest fand laut Nationalparkleiter Wolfgang Schlund zum 20. Mal statt. "Das Grindenfest kommt bei den Besuchern super an und findet großen Zulauf", stellte er fest. Gut besucht war am Sonntagmorgen auch der ökumenische Gottesdienst im Grünen auf dem Schliffkopfgipfel.

Zahlreiche Interessierte nutzten die Weideführungen, die an beiden Tagen angeboten wurden. So ging es zum Beispiel zu den Rindern von Gerold Wein. Aber auch die Heckrinder von Sascha Hummel waren ein Blickfang. Ute Svensson führte das Schafscheren vor. Die Wirkung und Heilkraft der Kräuter brachte Anneliese Breitmaier den Teilnehmern bei Führungen rund um den Schliffkopf nahe.

Am Stand der Naturpark-Region gab es neben reichlich Informationen die Möglichkeit, sich in der Herstellung von Kräutersalz zu versuchen. Natur erleben und erforschen hieß es im Ökomobil. Unter dem Mikroskop war so mancher kleiner Schatz der heimischen Natur zu entdecken.

Kunst mit der Motorsäge

Ein Bienenvolk hatte Imker Werner Girrbach dabei. Beinahe staunend sahen die Besucher zu, wie friedlich die Insekten ihre Arbeit im Bienenstock verrichteten.

Michael Hess glänzte mit seiner Motorsägenkunst. So entstand ein Waldgeist mit Pilz und tags darauf ein Eichhörnchen aus einem Stamm. Mit einem spannenden Kinderprogramm wurden der Schliffkopf und seine Tierwelt den jungen Besuchern nahegebracht. Auch der Gaumen kam nicht zu kurz. Viele Gäste genossen Spezialitäten vom Weiderind und Grindenlamm. Dazu servierte "Hüttenkracher Tom" an beiden Tagen ein musikalisches Menü. Viel Beifall erhielten die Kniebiser Albhornbläser.

Großen Wert legen die Veranstalter darauf, dass die Besucher bei Spaziergängen den Wert der Grinden erkennen. Diese würden seit zwei Jahren auch im Nationalpark erweitert, informierte Wolfgang Schlund. Damit sollen Verbindungen zwischen den Grindenflächen geschaffen werden, um Tieren wie dem Auerhuhn, Schlangen sowie Insekten eine problemlose Querung zu ermöglichen. "Einen Nutzen davon haben auch Vogelarten und zum Beispiel die alpine Gebirgsschnecke, die es unter anderem nur in den Alpen, Vogesen und Schwarzwald gibt", erklärte Schlund.

Mit ihrem Besuch zeigten viele tausende Menschen, dass die Natur eine große Faszination auf sie ausübt. Die Autokennzeichen belegten, dass Gäste aus dem ganzen Bundesgebiet vor Ort waren, aber auch aus dem Ausland, unter anderem aus Frankreich und der Schweiz.

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