Baiersbronn Vortrag über Glasmacher aus dem Schwarzwald im Allgäu

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Baiersbronn-Schönmünzach. Um Glasmacher im Allgäu geht es bei der nächsten Veranstaltung der "Baiersbronner Geschichte(n)" am Mittwoch, 27. Januar, ab 19 Uhr im Kurhaus Schönmünzach. Der Eintritt ist frei.

Den Vortrag hält Manfred Thierer. Er war bis 2005 Professor für Geografie in Weingarten und ist engagierter Heimatpfleger sowie Verfasser und Herausgeber zahlreicher landeskundlicher Publikationen. Mehr als 30 Jahre lang hat er sich mit der Geschichte der Glasmacher im Allgäu beschäftigt heißt es in der Ankündigung. Die Bedeutung des Allgäus als Glasmacherland ist wenig bekannt. Dabei produziert heute in Bad Wurzach die Firma Saint Gobain, einer der größten deutschen Hohlglashersteller. Aber auch in der Vergangenheit schrieb die Glasmacherei ein besonderes Kapitel der Wirtschaftsgeschichte. Seit dem 17. Jahrhundert blühten die Glashütten in der Adelegg, dem Waldgebiet zwischen Isny, Kempten und Leutkirch. 13 Glashütten entstanden dort im 18. Jahrhundert und produzierten Hohlglas und Flachglas bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Auch Glasmacher aus dem Schwarzwald arbeiteten im Allgäu. Dreh- und Angelpunkt der Glasmacherei war das zu Leutkirch gehörende Schmidsfelden.

Seit 2003 wird in dem Glasmacherdorf wieder Glas produziert. Ein Glasmacher ist mit seiner Familie und einer Mitarbeiterin dort eingezogen.

  
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