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Baiersbronn Obertal: Vizepräsident diskutiert mit Vereinen

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Wilfried Klenk zeigte sich beeindruckt vom Kulturpark Glashütte Buhlbach. Foto: Braun

Baiersbronn-Obertal - Zur Veranstaltung "Ehrenamt in Baden-Württemberg – ein wichtiger Pfeiler der Demokratie" des CDU-Gemeindeverbands war auch Wilfried Klenk (CDU), der Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg, gekommen.

Auf dem Programm stand zunächst der Besuch des Kulturparks Glashütte Buhlbach, einem Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement. Die Vorsitzende des Fördervereins, Dora-Luise Klumpp, führte den Gast durch die Ausstellung. Der Vizepräsident erfuhr viel über die Vergangenheit des Kulturguts – etwa vom Buhlbacher Schelgel oder der Schließung der Glashütte.

"Da muss man was machen, habe ich mir damals gedacht", erzählte Klumpp und erläuterte dem Gast, wie der Kulturpark sich von der verfallenen Ruine zum Vorzeigeobjekt gemausert hat. "Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und auch durch die Unterstützung der Gemeinde und des Landes", sagte Klumpp. Das Ehrenamt müsse man sich auch leisten können. Denn wer den ganzen Tag arbeiten müsse, dem fehle die Zeit für ein entsprechendes Engagement, betonte Klumpp.

Von Glashütte Buhlbach beeindruckt

Seit Anfang des Jahres hat die Gemeinde den Betrieb übernommen, da dieser für einen Verein auf überwiegend ehrenamtlicher Basis nicht mehr zu bewältigen war.

"Das, was ich hier gehört habe, ist beeindruckend. Es wäre jammerschade gewesen, wenn so etwas verloren gegangen wäre", sagte Wilfried Klenk. Die Gemeinde habe rechtzeitig erkannt, welcher Schatz hier auch für den Tourismus liege.

Zur Anschlussveranstaltung im Hotel Blume in Obertal waren einige Vertreter der örtlichen Vereine gekommen, um mit dem Vizepräsidenten das Thema Ehrenamt zu diskutieren. Horst Medel, der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands, begrüßte die Gäste. Klenk, der seit 1972 Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Oppenweier, seit 1980 im Gemeinderat und seit 1973 Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz ist, wusste wovon er sprach. Die Arbeit in den Vereinen werde immer bürokratischer, es sei ein immer größerer Zeitaufwand notwendig, sagte Klenk.

Im Gespräch mit einigen Vereinsvertretern ging es darum, dass in vielen Vereinen immer die gleichen Leute die Arbeit leisten würden. Gemeinderat Erwin Zepf wünschte sich mehr Unterstützung seitens des Landes für die Rentnergruppen, die sich teilweise in hohem Maß für die Landschaftspflege einsetzen.

Den Grund für die mangelnde Bereitschaft der Menschen, sich im Ehrenamt zu engagieren, sah Klenk in der Tatsache, dass sich das Freizeitverhalten geändert habe. Wichtig sei es auch, dass es einen Dialog gebe, das Geplante müsse man auch in der Praxis umsetzen können. Es könne nicht nur in Fachausschüssen geplant werden, ohne sich an der Realität zu orientieren.

Klenk wünschte sich die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Anerkennung der Arbeit im Ehrenamt, die Ehrenamtspauschale für die Vereine sei gut, aber die Grenze könne da noch höher angesetzt werden.

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