
Baiersbronn/Ruhestein. Unter dem Titel "Nationalpark Harz: Management zwischen Luchs und Borkenkäfer" geht es am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr im Rahmen der Vortragsreihe im Naturschutzzentrum um die weiten Wälder im Nationalpark Harz. Der Vortrag ist auch für Jugendliche ab etwa 14 Jahren geeignet.
Der Nationalpark Harz liegt im höchsten Gebirge Norddeutschlands. Er ist bedeckt von einem Mosaik sehr unterschiedlicher Wälder. Beeindruckend sind dabei neben verschiedenen Moorwäldern die lichten, blockdurchsetzten wildnisartigen Fichtenwälder rings um den Brocken, den höchsten Gipfel des Harzes. Er wurde schon von Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt erwandert.
Erfolgreich gelang im Harz vor knapp zehn Jahren die Wiederansiedlung des Luchses. Er ist dort wieder zu einem Bestandteil der Tierwelt geworden und Werbeträger für den Tourismus in der Region. Einen wichtigen Schwerpunkt setzt der Nationalpark im Waldumbau. Da sich in den Randbereichen des Parks große Flächen mit einschichtigen Fichtenbeständen befinden, in denen sich Borkenkäfer bei günstigen Witterungsbedingungen stark vermehren können, wird versucht, stabilere Mischwälder aufzubauen.Wie das Management des gesamten Nationalparks und speziell das der Luchse und der Borkenkäfer in diesem Nationalpark aussieht, ist Thema des etwa eineinhalbstündigen Vortags von Andreas Pusch, dem Leiter des Nationalparks.
Es wird ein Kostenbeitrag erhoben. Eine Anmeldung unter Telefon 07449/9 10 20 ist erforderlich.