Baiersbronn Kurtaxe ist weiterhin die wichtigste Einnahmequelle

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Die Arbeit der Baiersbronn Touristik für den Mutter- und die Teilorte ist personalintensiv. Archiv-Foto: Braun Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Monika Braun

Baiersbronn. Nachdem bereits die Wirtschaftpläne für das Jahr 2016 über den Sitzungstisch des Gemeinderats Baiersbronn gegangen waren (wir berichteten), galt es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, auch den Jahresabschluss der Baiersbronn Touristik für das Jahr 2014 zu beschließen.

Kämmerer Hans Finkbeiner erläuterte die wichtigsten Eckzahlen und teilte mit, dass der Verlust für das Jahr 2014 um 219 258 Euro über dem Planansatz liege, insgesamt belaufe sich der Verlust der Baiersbronn Touristik auf 1,634 Millionen Euro. Dieser werde durch den Kämmereihaushalt gedeckt. Die wichtigste Einnahmequelle blieb auch im vergangenen Jahr die Kurtaxe. Mit 1,145 Millionen Euro macht die Kurtaxe rund 49 Prozent der Gesamteinnahmen aus. "Wir haben versucht, den Verlust möglichst gering zu halten, im Vergleich zu 2013 hat sich das Betriebsergebnis um rund 41 600 Euro verbessert", so Finkbeiner. Der Trend zum Kurzaufenthalt habe auch 2014 angehalten. Insgesamt wirkten sich die laufend steigenden Löhne des verhältnismäßig sehr personalintensiven Betriebs stark aus. Sie stellten mit den laufenden Preissteigerungen und den Folgekosten für geschaffene Einrichtungen eine immer größere Belastung künftiger Erfolgsrechnungen dar, so Finkbeiner in seinen Erläuterungen.

Gemeinderat Michael Ruoss (CDU) forderte aufgrund des hohen Jahresverlusts, auch unterm Jahr über die finanzielle Situation informiert zu werden. "Wir sollten wissen, wo wir liegen, nur so können wir in die richtige Richtung steuern", so Ruoss. Bürgermeister Michael Ruf versprach eine frühzeitige Information während des laufenden Jahres, allerdings habe man den früheren Halbjahresbericht auf Wunsch des Gremiums eingestellt. Karlheinz Nestle (FWV) fragte nach den Gründen für das im Planansatz deutlich höher eingeschätzte Kurtaxeaufkommen. "Hier haben wir wohl einen Planungsfehler gemacht und die Entwicklung der Kurtaxe zu hoch eingeschätzt. Der Fremdenverkehrsbeitrag hat sich aber aufgrund der guten wirtschaftlichen und finanziellen Lage der Unternehmen entsprechend erhöht", so Finkbeiner. Einstimmig wurden die vorgelegten Zahlen für das Jahr 2014 abgesegnet.

  
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