Baiersbronn Junge Musiker zeigen viel Talent bei Matinee
Schwarzwälder-Bote, 19.06.2012 21:01 Uhr
Die Akteure der Matinee zum Deutschen Musikschultag mit ihren Lehrern; in der Mitte Musikschulleiter Tobias Deuringer, daneben (von links) die drei Preisträger Geraldine Huber, Patrick Schmieder und Kevin Dilper, Bürgermeister Michael Ruf und Lilli Heinle (Klavierklasse) Foto: BraunFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Monika Braun Baiersbronn. Zu einer Konzertmatinee im Rosensaal hatte die Jugendmusikschule der Gemeinde eingeladen und präsentierte ihre Vielseitigkeit und Erfolge ihrer Arbeit.
Anlässlich des Deutschen Musikschultags hatte auch die Jugendmusikschule die Gelegenheit zu einer Sonderveranstaltung ergriffen und bot Musikstücke auf hohem Niveau, präsentierte aber auch die jüngsten Schüler, die erstmalig ihr Können öffentlich zeigten.
Unter der Leitung von Josef Wagner begann die Querflötenklasse mit dem Stück "Adios" von Enric Madriguera, gefolgt von einem schwungvollen Stück, gespielt von der Bläserklasse von Milen Haralambov. Mit seiner Lehrerin Lilli Heinle an seiner Seite spielte der erst sechsjährige Matteo Fuchs ein Kinderlied, für das er viel Applaus erhielt, genauso wie die jüngsten Schüler aus Heinles Klasse, die mutig auftraten.
Bürgermeister Michael Ruf versprach, den verstimmten Flügel stimmen zu lassen. Er hob die Musik als wichtigen Bestandteil unserer Kultur hervor und betonte deren positive Auswirkung auf die gesamte Entwicklung.
Mit dem jungen Pianisten Kevin Dilper und der Trompeterin Geraldine Huber ehrte Ruf zwei Preisträger, die bei "Jugend musiziert 2012" jeweils den zweiten Platz belegt hatten.
Musikschuldirektor Tobias Deuringer, der die Moderation übernahm, kündigte mit dem Preisträger-Duo Kevin Dilper (Baiersbronn) und Henrik Schmieder (Freudenstadt) nicht nur einen Höhepunkt des Vormittags, sondern auch erstmalig eine musikschulübergreifende "Fusion" an. Mit ihrer gemeinsam gespielten Ouverture Opus 54 von Czerny begeisterten die beiden Pianisten durch ihr perfektes Spiel auf hohem Niveau, für das sie tosenden Applaus erhielten.
Nicht weniger eindrucksvoll präsentierten sich Trompeterin Geraldine Huber und Isabell Köhler mit ihrer Violine, die mit ihren einfühlsamen Solostücken ihr großes Können präsentierten und für ihre perfekten Vorträge viel Beifall bekamen.
Nicht nur diese beiden Künstlerinnen begleitete Karl-Adolf Hornung am Klavier, auch bei weiteren Musikstücken setzte er als professioneller Begleiter die Vorträge der jungen Nachwuchskünstler musikalisch in Szene. Das Klarinetten-Quartett unter der Leitung von Bruno Lehmann wie auch Lisa Marie Frey mit ihrem gesungenen Whitney-Houston-Hit "One Moment In Time" waren ansprechende Programmpunkte und zeigten die große Bandbreite der Jugendmusikschule.
"Wir sind eine Schule, die Partner braucht, musikalische Bildung ist einfach wichtig", betonte Tobias Deuringer, der seinen besonderen Dank an die Musiklehrer aussprach.


