Baiersbronn Fröhlich geht’s in den Frühling

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Beim großen Finale vereint auf der Bühne der Schwarzwaldhalle: die "Young Classics", die "Brass Vögel" und Sänger des Gesangvereins Besenfeld. Fotos: Braun Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Monika Braun

In der gut besuchten Schwarzwaldhalle gaben die "Young Classics" unter Leitung von Horst Schlenzka ein kurzweiliges Konzert und tiefe Einblicke in ihre musikalischen Fähigkeiten.

Baiersbronn . Melodische Stücke, gespielt auf Geige und Cello, ausdrucksstark begleitet auf dem Klavier von Karl-Adolf Hornung, sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre und anerkennenden Applaus. Das Blechbläserensemble Brass Vögel war zu Gast und bereicherte das Konzert mit jazzigen Klängen und besinnlichen Stücken.

"Das fröhliche Repertoire sollte helfen, den Winter zu vertreiben", so begrüßte Thorsten Robbe, Vorsitzender des Fördervereins der Young Classics, die Zuhörer. Gleich zu Beginn gaben die "Brass Vögel" eine Kostprobe ihres Könnens, garniert mit einer kurzen Comedy-Einlage, und markierten den Auftakt eines gelungenen Konzerts.

Da die Stücke erst kurz vor dem Konzert noch geändert worden waren, fehlte das Programm, und die Zuhörer wussten oft nicht, was gespielt wurde, konnten sich aber musikalisch beeindrucken lassen. In gewohnt ruhiger Art eroberte Horst Schlenzka mit seinem jungen Ensemble die Bühne und präsentierte sich einmal mehr als Meister seiner Geige. Ein besonderer Konzerthöhepunkt war das selbst komponierte Stück des jungen Baiersbronners Magnus Reichel, das vom Streichensemble hervorragend präsentiert wurde. Reichel griff dazu selbst in die Tasten des Klaviers und begleitete professionell. Das einfühlsame Stück mit dramatischen Spitzen zeigte die ganze Bandbreite der Streichinstrumente. Die jungen Künstler bewiesen, dass sie ihre Instrumente perfekt beherrschen, und am Ende gab es tosenden Applaus für den Komponisten und das Orchester.

"Dies ist bereits das dritte Stück, das wir von dir spielen, und ich muss sagen, du hast eine tolle Entwicklung gemacht", lobte Schlenzka den Komponisten, der aktuell Filmmusik und Komposition in Bonn studiert.

Noch einmal betraten die "Brass Vögel" die Bühne und boten im zweiten Block ruhige Melodien. Der bekannte Konzertwalzer "Gold und Silber" des Komponisten Franz Lehár wurde dann wieder von den "Young Classics" gespielt und begeisterte das Publikum durch eine Mixtur aus unterschiedlichen Spielgeschwindigkeiten und Tonlagen.

Eine ganze Geschichte wusste Schlenzka zum großen Finale zu erzählen, eine orientalische Szenerie mit Kameltreibern, Bettlern und einer Prinzessin wurde musikalisch umgesetzt. Es folgte ein Gemeinschaftsauftritt der "Young Classics" und der "Brass Vögel", die von sieben Mitgliedern des Gesangsvereins Besenfeld unterstützt wurden. Ein musikalischer Auftritt, der unter die Haut ging: orientalische Klänge, Bettlergesänge und viel gefühlvolle Musik, während Schlenzka den Part des Dirigenten übernahm.

"Ich finde, sie haben das alle toll gemacht, und die Baiersbronner können stolz sein auf diese Gruppe", zollte Schlenzka allen Akteuren ein großes Lob. Am Ende gab es viel Applaus und nochmals sanfte Töne, flotte Rhythmen und ein Feuerwerk aus Streicherelementen, die als Zugabe durch die Halle hallten.

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