Baiersbronn Feuerwehr hat 90 Einsätze

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Bürgermeister Michael Ruf (links) und Gesamtfeuerwehrkommandant Martin Frey (Zweiter von rechts) sowie sein Stellvertreter Harald Bischoff (rechts) nahmen die Beförderungen in der Gesamtfeuerwehr Baiersbronn vor. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Monika Braun

Zur Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr Baiersbronn waren die Feuerwehrleute zahlreich in der Mitteltaler Weißenbachhalle erschienen, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Dabei standen auch Wahlen, Ehrungen und Beförderungen an.

Baiersbronn. Gesamtkommandant Martin Frey berichtete in seinem Jahresrückblick von 90 Einsätzen der Feuerwehr Baiersbronn – im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 18 Einsätze. Neben Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen gehörte auch die Unterstützung von Vereinen und anderen Institutionen zu den Aufgaben. Ausdrücklich appellierte Frey, in allen Gebäuden Rauchmelder zu installieren und dankte seinen Kameraden für ihre Leistungen.

Rund 255 Übungsdienste und zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen absolvierten die Feuerwehrleute 2015. Insgesamt habe man über 11 500 Stunden an ehrenamtlichen Diensten geleistet, dies sei ein überzeugender Beweis für die Bereitschaft, seinen Mitmenschen in der Gemeinde in Not zu helfen, so Frey. "Und dies alles, ohne dafür etwas zu erhalten oder gar zu erwarten." Um effektiv helfen zu können, sei eine gute Ausrüstung Voraussetzung. Seitens der Feuerwehr werde man dazu beitragen, die Kosten so gering wie möglich zu halten, betonte Frey und dankte der Verwaltung und dem Gemeinderat für ihre Unterstützung. Zum Jahresende 2015 waren 229 Feuerwehrkameraden, davon fünf Frauen, im aktiven Ausrückedienst der Gesamtfeuerwehr.

Kreisbrandmeister Frank Jahraus dankte der Gesamtfeuerwehr für ihre Einsätze und appellierte, jeden Brandmeldealarm ernst zu nehmen. Jahraus erläuterte die Notwendigkeit, bei Großbränden einen Grundschutz für den Kreis zu gewährleisten. Deshalb würden auch bei künftigen Großeinsätzen nicht alle Feuerwehren hinzugezogen.

Auch zahlreiche Ehrungen standen an. Für ihre 25-jährige Dienstzeit bei der Feuerwehr wurden Ulrich Finkbeiner, Eckhard Wahr, Bernd Finkbeiner, Volker Mohrlok, Thomas Schneider, Fritz Vollmer, Hartmut Braun, Ralf Teufel und Jens Schmid mit dem Feuerwehrzeichen in Silber geehrt. Mit dem goldenen Abzeichen für 40 Jahre Dienst wurden Uwe Seeger, Siegfried Klumpp und Peter Stoll ausgezeichnet. "Ihr seid erfahrene und treue Feuerwehrkameraden", lobte der Kreisbrandmeister.

Bei den Wahlen gab es keine Überraschungen. Mit jeweils 141 Stimmen von 143 Stimmberechtigten wurden Martin Frey als Gesamtkommandant und als sein Stellvertreter Harald Bischoff erneut an die Spitze der Gesamtfeuerwehr gewählt. Gleichzeitig wurde Frey zum leitenden Hauptbrandmeister ernannt. Bürgermeister Ruf lobte Frey für seinen unermüdlichen Einsatz. "Er hat das große Ganze im Blick und ist stets ein fairer Ansprechpartner für alle Abteilungen der Gemeinde."

Die Berichte der Abteilungskommandanten waren geprägt vom Rückblick auf die Einsätze, zeigten aber auch gesellige Aktivitäten und Fußballturniere sowie Ausflüge auf. Scharfe Kritik an der Polizeireform übte Obertals Abteilungskommandant Hermann Köhler. "Ich glaube nicht, dass es das Ziel einer Polizeireform sein darf, dass man als Rettungskraft drei Stunden auf einen Toten blicken muss, bevor die entsprechenden Polizeibeamten vor Ort sind."

Für die Gesamtjugendfeuerwehr verlas Thomas Doll in Vertretung von Gesamtjugendfeuerwehrwart Markus Danielczok den Jahresbericht und sprach von großem Engagement der Jugendlichen. Aktuell seien 71 Jugendliche, darunter sechs Mädchen, in den Jugendabteilungen.

Ruf dankte für die vielen erfolgreichen Einsätze. "Die freiwillige Feuerwehr ist für Baiersbronn unentbehrlich", so Ruf und sicherte auch in Zukunft gute Unterstützung zu. Auch einige Beförderungen standen auf dem Programm. Volker Kallfass wurde zum Oberbrandmeister und Bernd Finkbeiner, Uli Finkbeiner und Timo Schaber wurden zum Brandmeister ernannt. Der stellvertretende Gesamtkommandant Harald Bischoff dankte im Namen aller dem Gesamtkommandanten Martin Frey für seinen großen Einsatz.

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