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Baiersbronn "EssensZeit": mehr als nur Speisen

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Annemarie Schleh (links) und Lotta Frey helfen ehrenamtlich mit. Foto: Schwarzwälder-Bote

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Viele Menschen sind schon dank dieses Angebots für wenig Geld satt geworden: Seit mehr als drei Jahren lädt die evangelisch-methodistische Kirchengemeinde in Baiersbronn einmal im Monat zur "EssensZeit" ein.

Baiersbronn. Der Duft von Kräutern und frisch gekochtem Hähnchen liegt in der Luft, aus der Küche ist ein herzliches Lachen zu hören. "Das ist unser vierköpfiges Küchenteam", stellt Pastor Damian Carruthers die vier gut gelaunten Ehrenamtlichen in der Küche vor, als er durch das Gemeindehaus der Baiersbronner Auferstehungskirche führt.

Guter Stamm an Ehrenamtlichen

"Heute gibt es Hähnchenbrust mit Käse-Sahne-Soße", sagt er, und erklärt die Organisation der sozialen Aktion: "Neben den vier Köchen brauchen wir vier Helfer zum Austeilen des Essens, weil bei uns alle bedient werden. Außerdem sind zwei für Aufbau und Dekoration zuständig, vier weitere brauchen wir beim Abbau und zwei zur Begrüßung der Gäste."

Laut Carruthers werden für eine "EssensZeit" insgesamt 16 Helfer gebraucht. "Wir haben einen guten Stamm an Leuten, die so gut wie immer da sind, um den Rest müssen wir immer ein bisschen werben." Bei den Ehrenamtlichen ist jede Altersklasse vertreten: "Die jüngsten sind 16 Jahre alt, der älteste ist etwa Mitte 70", sagt Carruthers.

Pastor Ralf Schweinsberg hatte die Aktion ins Leben gerufen, die am letzten Mittwoch jeden Monats von 12 bis 14 Uhr im Gemeinderaum der Auferstehungskirche am Lochweg stattfindet. Als Gemeinde habe man sich 2014 nach langer Überlegung dazu entschieden, "etwas zu tun, bei dem nicht unbedingt was zurückkommt", so Schweinsberg: "Das ist ja eine Uraufgabe der Kirche, dass man einfach für andere da ist." Es handele sich um einen "sozialen Mittagstisch", erklärt auch Carruthers: "Wir wollen vor allem Jugendliche und Familien mit geringem Einkommen unterstützen." Zudem sei der gemeinschaftliche Aspekt wichtig: "Wir Pastoren setzen uns gerne zu den Gästen an den Tisch, unterhalten uns mit ihnen und wollen auch mit den älteren Menschen ins Gespräch kommen." Ungefähr die Hälfte der Gäste seien ältere Menschen, sagt Schweinsberg: "Die schätzen das, gemeinsam mit anderen zu essen."

Auf dem Speiseplan stehen immer drei Gänge: Vorweg wird stets ein Salat serviert, dann folgt ein Hauptgericht, und später gibt es Kaffee und Kuchen. Auch mit Getränken werden die Gäste versorgt. Kinder unter zwölf Jahren dürfen kostenlos essen und trinken, Jugendliche zahlen 1,50 Euro und Erwachsene 2,50 Euro. "Aber das sind quasi Spenden-Richtpreise", sagt Carruthers, "die meisten geben mehr".

In der Regel kämen um die 100 Personen zu einer "EssensZeit" – "beim letzten Mal hatten wir 120 Gäste, das war Rekord." Dass sich das Angebot über die Jahre bewährt habe, findet auch Schweinsberg, der vor allem die Kontinuität für sinnvoll hält: "Dieser Termin an jedem letzten Mittwoch eines Monats spricht sich rum und wird sehr gut von der Bevölkerung angenommen."

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