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Baiersbronn/Berlin Guide Michelin: Wohlfahrt nicht bei Verabschiedung

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Harald Wohlfahrt stand am Herd – beim Gourmet-Festival am Timmendorfer Strand an der Ostsee und konnte nicht zur Verabschiedung kommen. (Symbolfoto) Foto: dpa

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Baiersbronn/Berlin - Bei der Präsentation des Restaurantführers »Guide Michelin« am Dienstag in Berlin sollte auch »der Großmeister der Drei-Sterne-Küche« verabschiedet werden, Harald Wohlfahrt. Er war nicht dabei, sondern stand am Herd – beim Gourmet-Festival am Timmendorfer Strand an der Ostsee.

»Ich musste leider absagen«, so Wohlfahrt (62) auf Nachfrage. Den Vertrag für das Gourmet-Festival habe er bereits unterzeichnet, noch bevor der Termin der Präsentation des »Guide Michelin« bekannt gewesen sei. Sonst wäre er »natürlich gerne hingefahren« nach Berlin.

Aus seiner Sicht sei es vielleicht gar nicht schlecht, nach der Trennung im Unguten von der »Traube Tonbach« etwas Zeit ins Land gehen zu lassen. Wie berichtet, hatten sich Wohlfahrt und die Familie Finkbeiner nach 41 Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit nach einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht Pforzheim getrennt, das mit einer gütlichen Einigung endete. Wohlfahrt ist seither freigestellt, aber noch bis Jahresende offiziell in der »Traube« beschäftigt. Ein offizieller Abschied von der großen Bühne wäre in seinen Augen deshalb auch nächstes Jahr noch möglich – und ihm »im Augenblick auch lieber«.

Die 41 Jahre in der »Schwarzwaldstube« der »Traube Tonbach« betrachte er als Lebenswerk. »Es wäre gelogen zu sagen: Ich bin da drüber weg. 41 Jahre im Leben kann man ja nicht einfach auslöschen«, so Wohlfahrt. Mit etwas zeitlicher Distanz könne er für sich vielleicht zum Schluss kommen, dass der Zeitpunkt des Ausstiegs »doch der richtige« gewesen sei. Jetzt komme ein neuer, vielleicht auch besserer Lebensabschnitt. Harald Wohlfahrt ist jedenfalls viel gefragt derzeit, kocht in Mannheim im »Palazzo«, in Stuttgart, jetzt an der Ostsee und danach gleich wieder in Baden-Baden und Stuttgart. »Ich könnte jeden Tag kochen und werde den Kopf sicher nicht in den Sand stecken«, so Wohlfahrt. »Ich muss gerade eher aufpassen, dass es nicht zu viel wird.«

Wohlfahrt hatte mit seiner Mannschaft von der »Traube« drei Michelin-Sterne geholt und 25 Jahre lang gehalten. Als Küchenchef in der »Traube« habe er eine ganze Generation von Spitzenköchen ausgebildet.

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