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Bad Wildbad "Hier ist einfach alles vorhanden!"

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Den balneologisch-hydrotherapeutischen Teil ihrer Ausbildung zum Physiotherapeuten absolvieren die Auszubildenden der Berufsfachschule des Stuttgarter Kolpingwerks in der Vital Therme in Bad Wildbad, rechts stehend Ausbilder Rüdiger Hering und Geschäftsführer Frank Rieg. Foto: Bechtle

Bad Wildbad - "Wir haben hier beste Voraussetzungen, denn alle balneologischen und hydrologischen Anwendungen können hier geübt werden", das betont der in Calmbach wohnende Physiotherapeut Rüdiger Hering.

Und mit "hier" meint der Ausbilder an der Berufsfachschule für Physiotherapie des Kolping-Bildungswerks Stuttgart das Therapiebecken der Vital Therme in Bad Wildbad, wo er inzwischen zum vierten Mal angehende Physiotherapeuten während ihrer Ausbildung schult. Drei beziehungsweise vier Jahre dauert die "Lehrzeit" für den Beruf des Physiotherapeuten, insgesamt sind 2900 Unterrichtseinheiten zu absolvieren, davon 1600 im Praktikumsbereich.

Keine solche Möglichkeit im Raum Stuttgart

Im ersten Ausbildungsjahr ist der Bereich Balneologie und Hydrotherapie enthalten, und dessen praktische Vermittlung und Übung erfolgt in der Vital Therme. "Früher", so Hering, "führten wir dies in Wörishofen durch, allerdings war dann wegen der Entfernung eine Übernachtung erforderlich. Im Raum Stuttgart gibt es keine so ideale Möglichkeit, diesen Teil der Ausbildung durchzuführen. Hier in der Vital Therme ist alles vorhanden!"

Hering weist auf die vielfältigen Anwendungen hin, die in der Vital Therme möglich sind und auch an Wildbader Kurgäste abgegeben werden: Unterwassermassage, Elektrotherapie, medizinische Bäder mit Zusätzen, Stangerbad, Natur-Fango, Kneippsche Güsse und weitere balneologisch-hydrotherapeutische Anwendungen, die mit rund 60 Unterrichtseinheiten während der Ausbildung geübt werden müssen.

Teilnehmer dieser Schulung am Wochenende in der Vital Therme waren 17 junge Leute, darunter zwei Herren, die diesen Teil ihrer Ausbildung als durchaus angenehm empfinden. Unter ihnen sind vier Damen, die bereits in ihren Heimatländern (Polen, Ukraine, Indien und Indonesien) ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Jedoch müssen sie zur Anerkennung des Berufs in Deutschland weitere 220 Unterrichtseinheiten absolvieren, damit sie offiziell als Physiotherapeuten arbeiten dürfen.

Frank Rieg, Geschäftsführer der Einrichtungen des Staatsbads (Vital Therme und Palais Thermal), freut sich darüber, dass man den angehenden Krankengymnasten den balneologischen Bereich der Physiotherapie in der Vital Therme nahebringt, da dies in der Ausbildung häufig vernachlässigt werde.

Im Therapiebecken der Vital Therme, so Rieg, habe man genügend räumliche und zeitliche Kapazität, um die Ausbildung der Physiotherapeuten am und im Thermalwasser zu ermöglichen.

Diese freie Kapazität wird inzwischen auch anderweitig genutzt, denn nach der Schulung der Physiotherapeuten kommen Mütter mit ihren Kleinstkindern (jeden Mittwoch und Freitag ab 11 Uhr) zum gut besuchten "Babyschwimmen", das die Hebamme Ursula Jahn-Zöhrens leitet.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 20077

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