Bad Wildbad Gutes Beispiel für notwendige Veränderungen
Schwarzwälder-Bote, 03.08.2012 19:01 Uhr
Große Freude beim symbolischen ersten Spatenstich zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Calmbach (B 294); von links: Martin Isola (Bauunternehmung Morof), Reinhard Seibold (Planungsbüro Eppler), Peter Jung-Teltschik, Klaus Mack, Helmut Riegger, Thomas Blenke, Klaus Maier-Bätz, Johann Bernhardt und Stephan Lendl. Foto: ZiegelbauerFoto: Schwarzwälder-Bote
Bad Wildbad-Calmbach (rz). Jetzt ist das Drei-Millionen- Projekt der Sanierung der Calmbacher Ortsdurchfahrt mit seinen drei Bauabschnitten auch offiziell eröffnet. Gestern Vormittag fand an der Einmündung Kriegsstraße/Höfener Straße der symbolische erste Spatenstich dafür statt, zumal die Arbeiten schon angelaufen sind.
Eingefunden dazu hatten sich Bürgermeister Klaus Mack in Begleitung von Stadtbaumeister Peter Jung-Teltschik und des Technischen Geschäftsführers der Stadtwerke Wildbad, Johann Bernhardt, mit weiteren Mitarbeitern, der Calwer Landrat Helmut Riegger, der Leitende Baudirektor Klaus Maier-Bätz vom Baureferat Süd des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Landtagsabgeordenter Thomas Blenke (CDU), Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreter des Planungsbüros Eppler (Dornstetten) und des Bauunternehmens Morof.
"Endlich ist es so weit! Endlich geht es hier los!", freute sich Bürgermeister Mack und verwies auf die zurückliegende, insgesamt fünfjährige Verhandlungszeit, um alle Zuschüsse und Planungen auf den Weg zu bringen. Dabei sei die Kreisverkehrsanlage am längsten umstritten gewesen. Ziel der umfangreichen Baumaßnahmen sei nicht zuletzt eine Aufwertung des Stadtteils Calmbach. Habe man dieses Ziel vor Augen, ließen sich die während der Bauzeit auftretenden Einschränkungen leichter ertragen, führte der Bürgermeister weiter aus. Sein Dank galt allen beteiligten Behörden vom Bund über das Land bis zum Landkreis, seinen Mitarbeitern, dem Gemeinderat und den Planern, die dazu beigetragen haben, das Projekt umzusetzen.
"Heute ist ein großer Tag für Calmbach", sagte Thomas Blenke und erinnerte an ein Gespräch mit Bürgermeister Mack schon vor fünf Jahren, in dem dieser ein Gesamtkonzept für Calmbach gefordert habe. Dieses befinde sich jetzt auf einem guten Weg. Während die Enz talwärts fließe, gehe es mit den Zuschüssen in Bad Wildbad aufwärts, so der Abgeordnete humorvoll.
"Es ist wirklich ein schöner Tag", war vom Calwer Landrat Helmut Riegger zu hören. Er freute sich darüber, dass nach einer längeren Zeit eine gute Lösung für Calmbach gefunden werden konnte. "Sie haben einen Bürgermeister, der im Bereich Zuschussfragen fast nicht zu übertreffen ist", so der Landrat. Die Verkehrsberuhigung und Lärmminderung und damit verbunden eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität seien hoch anzusiedeln. "Sie sind mutig, machen Sie weiter so", führte der Landrat aus und meinte damit die sanierte Sommerbergbahn, das neue Feuerwehrhaus, die Umwidmung touristischer Einrichtungen und jetzt das große Bauvorhaben in Calmbach. Damit sei Bad Wildbad ein gutes Beispiel für notwendige Veränderungen, denen man sich unterziehen müsse. Es gelte, "trotz aller Unkenrufe aus Stuttgart" zum ländlichen Raum zu stehen und diesen auch weiterhin zu fördern.




Toll
Bin gestern dort lang gefahren und habe die Herrschaften stehen sehen in weißen Hemden und natürlich gekühlten Getränken und auf der anderen Seite habe ich Arbeiter gesehen die geschafft haben wo sind diese Arbeiter auf dem Bild ? (sind halt nur Arbeiter !!!!!!!!!!) Aber so ist es in der Gesellschaft die einen Arbeiten und die anderen suchen sich die Rosinen raus . Toll K.N