Von Christoph Bay

Bad Teinach-Zavelstein. Bei der Planung einer räumlichen Erweiterung älterer Gebäudekomplexe pflegen Architekten oft, einen modernen und lichtdurchfluteten Neubau mit dem vom Denkmalamt geschützten Altbau zu verbinden. So auch beim geplanten Anbau eines Wintergartens mit Speisesaalfunktion an das Bad Hotel in Bad Teinach.

Das Denkmalamt hat für die Pläne bereits grünes Licht gegeben. In der jüngsten Ratssitzung stellte Bürgermeister Markus Wendel die bauliche Maßnahme vor: "Allerdings haben nicht wir über den Bauantrag zu entscheiden, das steht dem Neubulacher Gremium bei seiner nächsten Sitzung bevor. Wir können den Antrag nur informell begleiten." Grund dafür ist die etwas komplizierte Grenzlinie beider Gemarkungen. Der geplante Neubau, der eckig und dank Stahl und Holz sowie viel Glas von Licht durchflutet erscheint, steht in der Verlängerung der ehemaligen Trinkhalle auf der Südseite des Hotelkomplexes voll auf Neubulacher Boden.

Wendel: "Diese moderne Lösung erscheint auf dem Plan sehr gelungen." Das Ratsgremium war der selben Meinung, so dass der Bürgermeister seinem Kollegen Walter Beuerle das Einverständnis mit der Wintergartenplanung signalisieren darf.

Informell wies Markus Wendel den Gemeinderat darauf hin, dass das Bad Hotel während der gesamten Erweiterung auf etwa doppelte Kapazität nicht geschlossen werden soll, sondern der Betrieb nur heruntergefahren wird.