Von Christoph Bay

Bad Teinach-Zavelstein. Hanglagen verlangen für eine Holzernte besonderen Aufwand. Sollte die Maßnahme gar an Steilhängen wie zwischen Calw und Kentheim sowie Kentheim und Station Teinach erfolgen, müssen auch Vollsperrungen und ein spezieller Maschinenaufwand ins Auge gefasst werden. Das war bei der Holzernte in diesem Bereich auch der Fall.

In der Halbzeitbilanz der Forsteinrichtung, die Christof Grüntjens vom Landratsamt Calw dem Bad Teinach-Zavelsteiner Ratsgremium vorstellte, nahm dieser Steilhanghieb eine besondere Stellung ein. Einmal waren Sperrungen der Bundesstraße notwendig, dazu wurden zwei Wochen lang spezielle Maschinen eingesetzt. Und der dabei erzielte Holzertrag hat die Vorgaben des Planes etwas übertroffen, so dass dieser in den kommenden fünf Jahren etwas herabgesetzt wird. Das Fazit von Grüntjens: "Der Planansatz wird im Jahr 2012 erreicht." Für die Maßnahmen im Steilhangbereich lobte er die gute Kooperation mit den Busunternehmen bezüglich der notwendig gewordenen Umleitung. Dazu seien im Zug der Vollsperrung auch weitere vier Maßnahmen möglich gewesen.

Besonders aufwendig war der Einsatz von Seilbaggern, die insgesamt eine sehr gute Arbeit geleistet haben. Die Kosten sind auch entsprechend hoch, für zwei Wochen Maschineneinsatz werden etwa 19 000 Euro berechnet. In Bezug auf die Holzernte zwischen Kentheim und Station Teinach bezeichnete Christof Grüntjens den daraus resultierenden Ertrag von 30 000 Euro allerdings als gutes Resultat.

Zum Stand nach fünf Jahren sagte Grüntjens: "Der Vollzug ist planmäßig verlaufen. Revierförster Robert Roller hat gute Arbeit geleistet." Für das Jahr 2013 sind etwa 4000 Meter Einschlag vorgesehen, so dass die Stadt Bad Teinach-Zavelstein aus der Forsteinrichtung ein Ergebnis von etwa 96 000 Euro erwarten kann.