Bad Rippoldsau-Schapbach Nach vielen kuriosen Verwicklungen gibt’s ein Happy End

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Die Laienspielgruppe mit (von links) Susanne Müller, Hermann Groß und Nicola Schmider sowie (hinten, von links) Bruno Rosenfelder, Carolin Rauber, Martin Börsig, Carmen Dieterle, Marina Herrmann, Steffi Feger und Thomas Börsig Foto: Weis Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Rippoldsau-Schapbach (w). Einen Volltreffer landete die Laienspielgruppe des Schapbacher Männerchors mit der Aufführung des Theaterstücks "Hannes ist der Beste". Die Zuschauer in der voll besetzten Festhalle erlebten einen unterhaltsamen Abend. Der Vorsitzende des Männerchors, Wilfried Weis, hatte zu Beginn die zahlreichen Gäste begrüßt. Der Erlös des Abends geht zugunsten der Freiburger Stammzellendatei, wobei deren Leiterin Elisabeth Lennartz ebenfalls zu Gast war. Erstmals in der Vereinsgeschichte des Männerchors gab es bei dem traditionellen Abend keinen Chorgesang, was der Vorsitzende sehr bedauerte. Temperamentvoll und voller Leidenschaft präsentierten die neun Laienspieler das Lustspiel in drei Akten "Hannes ist der Beste" von Lothar Neumann. Regie führte Carmen Dieterle. Das Spektakel wurde in 21 Proben einstudiert.

Als Bühnenbild diente eine Fachwerksilhouette, davor der Garten mit Holzzaun, Gartentischen und Stühlen sowie eine Holzbank, auf dem Hausdiener Hannes (Hermann Groß) als langjähriger Angestellter im Hotel fast immer sitzt und mehr oder weniger gerne Schuhe putzt. Dafür trinkt er aber gerne. Oft ist dabei der sympathische Henner (Martin Börsig), der in einem anderen Hotel arbeitet, mit von der Partie.

Aus dem von ihrem Vater geerbten Gasthaus macht die unternehmungslustige junge Frau Christine Klapp (Steffi Feger) das Sporthotel "Fitness". Mit Frank Schneider (Thomas Börsig) wird ein Sportlehrer als Animateur eingestellt. Er bringt die Gäste auf Trab sowohl auf der Bühne als auch quer durch die Festhalle. Darunter sind zwei mit Hannes turtelnde Damen aus der Großstadt, die sich in einem Dorf wo es nach Gülle stinkt, verirrt haben: Berta Niedlich (Nicola Schmider ) und Frieda Drollig (Susanne Müller). Dazu gesellt sich der Berliner Schrotthändler Max Holle (Bruno Rosenfelder), der im Fitnesshotel seinen Körper so richtig auf Vordermann bringen will. Holle bringt viel Unordnung ins Hotel, denn neben seiner Frau bringt er auch unerkannt noch seine Geliebte Eva mit in den Fitnessurlaub. Er hofft zwar, dass dies unentdeckt bleibt, doch da irrt er sich kräftig. Zum einen zeigt seine Geliebte auch Interesse am Sportlehrer, zum andern hat Hannes ihn ganz schnell durchschaut. Nach vielen Verwicklungen gibt’s aber doch ein Happy End. Begeisterter Beifall war der verdiente Lohn für die Akteure.

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