
Von Wolfram Eitel Bad Liebenzell. In Bad Liebenzell soll ein neues, groß angelegtes Seniorenzentrum entstehen. Die Baupläne standen im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung im Monakamer Johanneshaus.Heimleiterin Andrea Fanzutti zeigte sich überwältigt von der großen Besucherzahl beim ersten Angehörigennachmittag des Jahres. Kein Wunder, standen doch als zentrales Thema die Planentwürfe für ein neues Seniorenzentrum in Bad Liebenzell ganz oben auf der Agenda.
Im Bereich des ehemaligen Volksbankgebäudes, zwischen Reuchlinweg, Paracelsusweg und Blumenstiel, soll der terrassenartig angelegte Baukomplex entstehen. Wie Peter Grewe, Geschäftsführer der von den Investoren beauftragten Projektentwicklungsgesellschaft erläutert, sind neben 84 Einzelzimmern für Pflege und Betreuung zwölf weitere integrierte Tagesplätze und zusätzlich noch 51 Klinikbetten vorgesehen. Denn der Betreiber des neuen Zentrums, die Johannes Senioren Dienste, beabsichtigt, die klinischen Schwerpunkte von Bad Wildbad in das neue Bad Liebenzeller Zentrum zu integrieren. Außerdem sollen zwölf Mietappartements für betreutes Wohnen angeboten werden, für die offenbar eine starke Nachfrage besteht. Damit könnten im neuen Zentrum, dessen Kosten Grewe auf rund elf Millionen Euro schätzt, mehr als 170 Senioren untergebracht werden.
Das Gesamtkonzept sei auf modernstem Stand und entspreche mit seinem Wohngruppen- und Gemeinschaftskonzept der fünften Generation von Seniorenheimen. Die künftigen Preise würden der derzeitigen Situation in Monakam in etwa entsprechen, bestätigt Grewe auf entsprechende Rückfrage. Allerdings befinde sich das erforderliche Genehmigungsverfahren noch in der Anfangsphase, obwohl das bauliche Konzept der Senioreneinrichtung behördlicherseits bereits gut abgestimmt sei. Mit einer endgültigen Genehmigung kann erst ab Ende März gerechnet werden, danach aber könnte mit den etwa 14 Monate dauernden Baumaßnahmen begonnen werden.
Die Monakamer Einrichtung wird dem Vernehmen nach baulich erweitert. Betreiber seien danach allerdings nicht mehr die Johannes-Seniorendienste, meint Grewe.