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Bad Liebenzell Neues Dorfwirtshaus ist geplant

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Die Sanierungsarbeiten im Gasthaus Schwanen in Unterhaugstett sind in vollem Gange. Foto: Eitel

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Bad Liebenzell-Unterhaug­stett - Die Arbeiten sind in vollem Gange. Das Unterhaugstetter Traditionsgasthaus Schwanen in der Ortsmitte wird von Grund auf saniert. Das 1901 erbaute Anwesen stand weit mehr als zehn Jahre leer, bevor es die Stadt erwarb.

Offenbar wollte die Kommune durch den Kauf die Chance für eine Neugestaltung der Ortsmitte wahren. Lange Zeit tat sich aber nichts, sodass schon Gerüchte über einen bevorstehenden Abriss die Runde machten.

Anlässlich eines vom Ortschaftsrat initiierten Gedankenaustausch wurde deutlich, dass sich die Bürger einen an das Ortsbild angepassten attraktiven Mittelpunkt ihrer Gemeinde wünschten mit einem Treffpunkt im Grünen rund um den alten Kastanienbaum und dem Brunnen.

Schöne Träume waren das zunächst, denn die Experten bezweifelten angesichts des schlechten Zustandes der Baumasse eine wirtschaftlich rentable Sanierung. Aber auch Träume können wahr werden.

Vor zwei Jahren erwarb der Unterhaugstetter Immobilienkaufmann und Ortschaftsrat Bernd Toll das total verwahrloste Areal. Sein Ziel war und ist eine totale Sanierung des Gebäudes und die Einrichtung eines neuen Dorfwirtshauses einschließlich Außenbewirtschaftung sowie Kegelbahn. Zusätzlich sollen hier in der Ortsmitte noch vier Wohnungen entstehen.

Altes Fachwerk überwiegend noch in gutem Zustand

Zunächst musste einmal kräftig entrümpelt werden. Als Toll anschließend an die Arbeit ging, zeigte sich, dass sich das alte Fachwerk überwiegend noch in gutem Zustand befand. In einigen Bereichen waren die Balken allerdings angefault, und auch der Dachaufbau ließ zu wünschen übrig. Seine Berater, der Architekt Gustav Dingler und Zimmermann Gerhardt Weber, rieten ihm, das Gebäude weitgehend zu entkernen und außerdem das Dach zu erneuern.

Auch die Statik wurde den neuesten Anforderungen angepasst. Mittlerweile sind ein Anbau mit Küche, der bisherige Treppenaufgang sowie Zwischenwände schon abgerissen. Mehr als 30 Tonnen Abraum wurden bei diesen Maßnahmen bereits abgeführt.

Mit der Entfernung des alten Daches und dem Aufbau eines neuen Dachstuhls könnte in den nächsten Wochen begonnen werden, meint Toll. Stellenweise muss auch noch das Fachwerk neu verzapft werden. Bei all diesen Maßnahmen besteht Toll auf strikte Einhaltung traditioneller Bauweisen, ergänzt durch ökologische Richtlinien. Er rechnet damit, dass die Arbeiten 2019 abgeschlossen sind.

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