Bad Herrenalb Zusätzlichehalbe Stunde

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Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Markus Kugel

Stadtkämmerin Sabine Zenker stellte in der jüngsten Sitzung des Bad Herrenalber Gemeinderats das Zwischenergebnis des Arbeitskreises Kindergarten (AK) vor. Beschlüsse wurden auch gefasst.

Bad Herrenalb. Das Gremium stimmte dafür, eine Ferienbetreuung vom 15. bis 19. August für 100 Euro pro Teilnehmer bei einer Mindestzahl von zehn Kindern anzubieten. Außerdem votierte man für die Anpassung des Betreuungsangebots um eine halbe Stunde (7 bis 7.30 Uhr und 13.30 bis 14 Uhr). Ab dem 1. März gibt es dieses zusätzliche Angebot für 20 Euro je halbe Stunde.

Wie die Verwaltung in der Vorlage ausführte, setzt sich der AK aus Vertretern der Eltern, des Gemeinderats und der Verwaltung zusammen. Folgende Themen stehen auf der Agenda: Konzeption der Kindergärten, Organisation (Erörterung Gesamtleitung), Finanzen (Elternbeiträge).

Kostendeckendes Angebot

Man führte aus, dass vonseiten der Eltern mehrfach der Wunsch nach einer buchbaren zusätzlichen halben Stunde geäußert worden sei. Nach Beratung im AK könne diesem Anliegen entsprochen werden. Zusätzliches Personal werde nicht benötigt, Räume seien vorhanden – und das Angebot kostendeckend.

Im Rahmen der Beratung zu den künftigen Elternbeiträgen weise der AK ausdrücklich darauf hin, dass sich der Betrag pro halbe Stunde je Kind eventuell erhöhen könne.

Am 12. Januar habe man das Thema Konzeption in Kombination mit Organisation erörtert. Eine erweiterte Aussprache mit den einzelnen Kindergärten und den jeweiligen Elternbeiräten sei in der jüngsten Sitzung angeregt worden.

Weiter informierte die Verwaltung: Alltagsintegrierte Sprachförderung wird befürwortet und soll in den Tagesplänen/pädagogischen Konzepten entsprechenden Einfluss finden. Es gilt, Zuschussanträge zu stellen. Dadurch frei gewordene Stunden will man unter anderem für den Waldtag beziehungsweise für Thementage regelmäßig nutzen. Und alternative Tagespläne sollen von den Kindergärten erstellt werden. Nicht zu vergessen die ergänzende Liste zu speziellen Thementagen.

Einsparungen sollen pro Jahr in Höhe von circa 8 000 bis 16 000 Euro ab dem Kindergartenjahr 2016/2017 erzielt werden.

Unter der Überschrift Ferienplanung/Schließzeiten ist aufgelistet: interne Abstimmung und Synchronisierung, Abstimmung mit den Schulen und dem Kindergarten Dobel. Der Ferienplan 2016 sei nicht mehr tief greifend änderbar, allerdings sehe man für 2017 ein neues Konzept unter Angaben des Personalbedarfs und der Kosten vor.

Ferienbetreuung

Beim Thema Ferienbetreuung wurde aufgeführt: Abstimmung mit Schulen und dem Kindergarten Dobel; Absprache bei den Schließzeiten; verbindliche Anmeldung; Vorrang für Kinder von Erwerbstätigen; Ziel: zwei Wochen Ferienbetreuung ab dem Kindergartenjahr 2016/2017 – danach bei Bedarf erweiterbar.

Bei der Beratung zu den künftigen Elternbeiträgen weist der AK ebenso darauf hin, dass sich der Betrag möglicherweise erhöhen kann. Der finanzielle Aufwand der Stadt betrage für die Ferienbetreuung im Sommer 2016 maximal 3400 Euro.

Folgende Punkte stehen in der nächsten Sitzung auf dem Plan: Organisation und Strukturen der Kindergärten, Einsparmöglichkeiten, Kostendeckung sowie Elternbeiträge.

Die Vorlage zu den abschließenden Beratungsergebnissen ist für spätestens Ende Juni vorgesehen.

Christian Romoser (CDU) stellte fest, dass er es lieber gehabt hätte, wenn Beschlüsse erst nach Vorlage des gesamten Konzepts des AK gefasst worden wären.

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