Bad Herrenalb Ungewissheit vorbei

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Dekan Joachim Botzenhardt, Pfarrerin Anneliese Oesch und Pfarrer Joachim Oesch (von links) während des feierlichen Investiturgottesdiensts. Foto: Glaser Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Dietmar Glaser

Bad Herrenalb. Johannes Oesch (57) ist neuer evangelischer Pfarrer von Bad Herrenalb. In einem festlichen Gottesdienst ist er gestern in sein Amt eingeführt worden.

Die Investitur mit Amtsverpflichtung und Segnung vollzog Dekan Joachim Botzenhardt aus Neuenbürg. Er sagte: "Liebe Bad Herrenalber, es ist geschafft. Die lange Zeit des Wartens und der Ungewissheit ist vorbei. Der neue Pfarrer ist da." Ganz so neu ist Pfarrer Oesch in Bad Herrenalb allerdings nicht. Ein Jahr lang übernahm er bereits Vertretungsdienste für die lange Zeit erkrankte Vorgängerin im Amt. Außerdem half er die Lücke zu füllen, die durch den Wegfall der zweiten Pfarrstelle in Bad Herrenalb entstanden war. "Sie haben in der Gemeinde schon erste Spuren hinterlassen", bestätigte Botzenhardt. Zusammen mit dem im vergangenen Herbst völlig neu besetzten Kirchengemeinderat steht die evangelische Kirchengemeinde jetzt vor einem Neuanfang.

Pfarrer Johannes Oesch kam durch seine Frau Anneliese ins Dekanat Neuenbürg. Sie ist auch Pfarrerin und übernahm eine Stelle als Seelsorgerin im Hotel am Kurpark in Bad Herrenalb. Zuvor teilte sich das Ehepaar eine Stelle in Korb im Remstal. Der Vertretungsdienst von Johannes Oesch im Dekanat Neuenbürg konzentrierte sich zuletzt auf Bad Herrenalb. Schließlich bewarb er sich um die verwaiste Stelle. Oberkirchenrat und Kirchengemeinderat stimmten zu. Zur Amtseinführung versammelten sich die Mitglieder des Kirchengemeinderats vor dem Altar und bekräftigen ihre Wahl und ihre Bereitschaft, den neuen Pfarrer zu unterstützen.

In seiner Predigt nahm Oesch Bezug auf den Bibeltext im ersten Buch Mose Kapitel zwei. Dort sind der Garten Eden und die Einsetzung des Menschen ins Paradies beschrieben. "Das ist eine Investitur", betonte Oesch und zog Parallelen zu seiner Amtseinsetzung. "Wir haben auch ein Paradies in Bad Herrenalb, aber es ist beschädigt." Vordergründig meinte er damit die Ruine vor der Klosterkirche, die "Paradies" genannt wird. Hintergründig sprach er von Missständen und Leiden in der Welt. "Gottes Geist bringt Heilung", war seine Botschaft an die zahlreich versammelten Kirchenbesucher.

Der Gottesdienst wurde vom Klosterkirchenchor unter der Leitung von Makitaro Arima musikalisch umrahmt. Im Anschluss gab es Grußworte. Unter anderem von Monika Seidel, Vorsitzende des Kirchengemeinderats. Sie sah der Entwicklung der Kirchengemeinde entspannt entgegen, weil Pfarrer Oesch im zurückliegenden Jahr bereits alle Befürchtungen und Ängste zerstreuen konnte. Sie überreichte ihm einen Hirtenstab, der an einen Abtsstab erinnert und auf den Wirkungsort, die historische Klosterkirche, hinweist.

Bürgermeister Norbert Mai sagte, dass ein Amtswechsel Veränderungen, neue Impulse und neue Ideen mit sich brächten. Dafür wünschte er gutes Gelingen und überreichte Buchgeschenke.

 
 

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