Bad Herrenalb(bh). Etwas zum Feiern hat es beim Musikverein Bad Herrenalb-Gaistal gegeben: Beim traditionellen Unterhaltungsabend im Kurhaus, wurden 30 Jahre Männerballett gefeiert. Vorsitzender Matthias König begrüßte die Gäste im voll besetzten Kursaal.

Zum Auftakt spielten die Musiker unter Leitung von Bernd Stiegeler den "Castaldo Marsch" von Rudolf Novacek. Anschließend ging es mit Polkaklängen schwungvoll weiter. Das gefiel den Gästen und wurde mit viel Applaus belohnt.

Fotostrecke2 Fotos

Das Jugendensemble, "ein Ensemble, auf das wir sehr stolz sind", so König, war nun an der Reihe. Ebenfalls unter Leitung von Bernd Stiegeler spielten die Jungmusiker ein schwungvolles Medley mit südamerikanischen Rhythmen und Melodien aus dem Musical "Mary Poppins".

Fünf Jugendliche legten besonderen Übungsfleiß an den Tag und erhielten in diesem Jahr das Juniorabzeichen vom Blasmusikverband. König überreichte die Urkunden an Senada Avdovic (Querflöte), Julian Kunz (Trompete), Philipp Pilatyk (Posaune), Luca Keller (Trompete) und Melissa Reddig (Querflöte). Mit dem "Baby Elephant walk" von Henry Manzini verabschiedete sich das Jugendensemble. Nun hieß es Vorhang auf für "Kellers Theaterstadel".

Unter der Regie von Christel Keller führten die Akteure das schwäbische Lustspiel "Zwei Herrgöttla" von Thomas Deisser auf. Es gab viel Szenenapplaus. Zur Handlung: Bürgermeister Kurt Lämmle und Pfarrer Gotthilf Schertle waren sich seit Jahren spinnefeind. Dagegen pflegten die Kinder der beiden, Margot und Kurt, heimlich ein sehr inniges Verhältnis. Das führte zu allerhand komischen Situationen, zu denen auch noch das kauzige Fräulein Eulalie beitrug.

Im zweiten Teil des Abends ging die Show weiter mit Tanzauftritten und Sketchen, die Mitglieder des Vereins im Lauf des Jahres einstudierten. Dabei wurden auch aktuelle Themen aus dem kulturellen Leben der Stadt kritisch unter die Lupe genommen.

Die Party wurde mit einem glitzernden Feuerwerk abgeschlossen. Viele Gäste freuten sich zudem über einen Preis aus der reichhaltig bestückten Tombola.