Bad Herrenalb Leiter des Freibads ist zuversichtlich
Schwarzwälder-Bote, 07.08.2012 01:01 UhrVon Horst F. Becker Bad Herrenalb. Die Bilanz im Bad Herrenalber Waldfreibad zeigt gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum einen geringfügigen Anstieg auf 11 200 Besucher.Badbetriebsleiter Gerd Dietrich ist jedoch zuversichtlich: "Wenn das gute Wetter anhält, könnten wir noch kräftig zulegen." Beispielsweise zeigte am vergangenen Donnerstag die Infotafel am Eingang um 17 Uhr noch eine Lufttemperatur von 26 Grad – bei 24 Grad im beheizten Wasser ließ es sich freilich gut aushalten. Entsprechend die Zahl der Gäste. Und auch das Wochenende lockte – trotz des Klosterfests – Groß und Klein ins erfrischende Nass.
Die von Kassier Johann Eberlein geführte Statistik des Bades zeigt zudem: "Das Verhältnis zwischen den Zahlen der Erwachsenen gegenüber jugendlichen Besuchern hält sich etwa die Waage."
Eine weitere positive Entwicklung: Die im Herbst vorigen Jahres auf dem Dach des Betriebsgebäudes installierte und seit 12. Mai betriebene Solaranlage mit 42 Modulen auf 70 Quadratmetern leistet laut Frieder Klenk von den Stadtwerken jährlich etwa 8700 Watt Peak und sorgt damit für kräftige Einsparungen bei den Betriebskosten.
Der ebenfalls neue Frequenzumformer schafft die notwendige Voraussetzung und hilft, die stromfressenden Umwälzpumpen wirtschaftlicher zu betreiben. Diese pressen das vom Beckenrand abgesaugte Wasser mit hohem Druck durch die moderne Filteranlage, die in einer höchst effizienten Horizontaldurchströmung für ein stets klares und von Schwebteilchen befreites Badewasser sorgt, erklärte Gerd Dietrich.
Als gute Investition erwies sich nach seinen Worten auch die zusätzlich am Schwimmbecken angebrachte Treppe. Obwohl zunächst als Einstiegshilfe für Badegäste mit Handicap vorgesehen, wird diese zunehmend auch von anderen Leuten gerne genutzt.
Der Betriebsleiter hebt hervor: "Auch sonst hat das Waldfreibad einiges zu bieten wie die 45 Meter lange Superrutsche, das Einer- und Dreier-Sprungbrett, den Massagepilz und neben dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken auch ein Planschparadies für die Kleinsten!"
Zusätzliche Hilfe bei der Aufsicht über das weitläufige Gelände leisten seit April Christiane Kühn und seit wenigen Tagen Benjamin Erb. Beide Fachangestellten für Bäderbetriebe ersetzen auch Bademeister Nicolas Gutschmidt, der schon bald in den äußersten Süden Deutschlands umzieht.


