Bad Herrenalb Klinikerweiterung geplant

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Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder-Bote

Der alte Bebauungsplan Schweizer Wiese zur Ansiedlung einer Erlebnis- und Thermalbadlandschaft wurde in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres einstimmig aufgehoben.

Bad Herrenalb. Das Konzept für einen vorhabenbezogenen neuen Bebauungsplan für einen Klinikneubau wurde an den Technischen Ausschuss verwiesen. Wiedervorlage und Aufstellungsbeschluss sollen in der Gemeinderatssitzung im Januar erfolgen. Hintergrund: Die Celenus Kliniken GmbH, Offenburg, Tochterunternehmen der bundesweit vertretenen Celenus SE, möchte einen Neubau für ihre Rehaklinik für psychische und psychosomatische Erkrankungen auf einer 70 Ar großen Fläche südlich der Therme errichten (wir berichteten).

Thomas Schindler vom Vorstand der Celenus-Kliniken warb in der Gemeinderatssitzung für sein Vorhaben. Man wolle am Traditionsstandort bleiben und habe eine kooperationsbereite Kommune vorgefunden. Der Klinikneubau umfasse eine Vergrößerung von aktuell 70 auf rund 120 Zimmer und damit verbunden eine Personalaufstockung um rund 30 Personen.

Neubau soll sich bestmöglich ins Gelände einfügen

Max Lovis und Simon Wimmer von abc-Modul, Berlin, erläuterten die Konzeptplanung für das insgesamt fünfgeschossige Gebäude mit darunter befindlicher Tiefgarage, das sich durch die leicht gewinkelte, gelenkverbundene Bauweise bestmöglich ins Gelände einfügen soll. Michael Schöffler vom Planungsbüro Gerhardt. Stadtplaner.architekten, welches das Bebauungsplankonzept dazu erstellt hat, beschrieb das mehrstufige Beteiligungsverfahren von Kommune und Öffentlichkeit, das durchlaufen wird.

Das Gemeinderatsgremium lobte grundsätzlich das Bekenntnis der Klinik zum Standort. Wie Lovis erläuterte, soll die Erschließung Ende 2017, also nach Beendigung der Gartenschau, erfolgen. Der Bezug ist für Anfang 2019 geplant. Celenus-Vorstand Schindler erklärte auf Nachfrage, dass die Nähe zur Therme zwar günstig, aber nicht ausschlaggebend gewesen sei für die Planung.

Stadtrat Wolfhart König (UBV) erkundigte sich nach der Zukunft des bisherigen Gebäudes an der Ettlinger Straße/Bleichweg. Hierzu gab Schindler zur Auskunft, dies sei offen, Priorität habe die Aufrechterhaltung des Klinikbetriebs, welcher am alten Standort nicht weiter möglich sei.

 
 

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