Bad Herrenalb Heukrippe am Sonntag wieder zu begutachten

Schwarzwälder-Bote, 14.12.2012 18:02 Uhr

Bad Herrenalb. Zur Eröffnung des Herrenalber Adventsmarktes öffnete wieder die Heukrippe ihre Pforten. Vor drei Jahren wurde sie im Rathausgewölbe aufgebaut. Neben der heiligen Familie und einem im vorigen Jahr dazu gekommenen Hirten sind dort auch alle Tiere aus Heu geformt. Davon gibt es viele: Ochs, Esel, Hühner, Eulen, Spinnen und jede Menge Mäuse. Zu sehen sind aber auch alte landwirtschaftliche Geräte, mit denen die Kulisse der Krippe als Stall gestaltet wurde. Die Krippe in den historischen Gemäuern des Rathausgewölbes ist noch zu folgende Zeiten jeweils von 15 bis 17 Uhr für die Besucher geöffnet: 16., 22., 23., 24., 25., 26., 29. und 30. Dezember. Der Eintritt ist frei, für Gruppen ist die Krippe gegen eine Gebühr auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich. Ein besonderes Erlebnis in der Krippe ist eine Lesung umrahmt von weihnachtlicher Musik am 27. Dezember ab 16 und 17 Uhr. Der Unkostenbeitrag dafür beträgt zwei Euro pro Person. Anmeldungen dazu nimmt das Tourismusbüro unter der Telefonnummer 07083/50 05 55 entgegen.

 
 
Kommentare (3)
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DEZ
18
alt und junger herrenalber, 18:27 Uhr

Herrenalberei

Das is die krankheit, genau wie die vorher schreiben. Vom tourismus und wandern versteht man nur was wenn mann das auch im kopf und in den füssen hat. So wie sich herrenalb dar stelt könnten wir auch auf dem mond oder im ruhrgebiet sein. Die sind nicht in der lage unsere wälder, die täler und das alles, die berge zur werbung zu verbinden. Eine krippe gehört in die natur, wenn mann sie dann hat. Aber haben wir wohl nicht. Dafür sind wir mondän, glauben jedenfals einige hier und laufen mit Damen-Schühchen herum. Fehlen nur noch die Pumps. Haha!

DEZ
18
j.s., 16:47 Uhr

Kulissen!

Ein Installateur, der von Wasserrohren nichts versteht, Dachdecker, die nie auf einem Dach standen. Gibt es so was? Ja, der Bürgermeister einer landschaftstypischen Stadt fährt tagtäglich die knappe Strecke von seinem Haus zum Rathaus mit seinem Daimler, die Leiterin des Tourismusbüros mit ihrem Gelände-Karch von der Kullenmühle in ihr Rathaus-Büro. Damit kein Verdacht aufkommt, von wegen Gelände, da sieht man die beiden nie. Sonst wäre vielleicht nach dem Schneefrostbruch in den Laubbäumen vor nun schon 6 Wochen im Wald auch einiges endlich mal von den beworbenen Wanderwegen geräumt. Deshalb machen sie die Heu-Krippe auch dort, wo beide am besten trockenen Fußes und ohne große Bewegung hinkommen.

DEZ
17
D.Schäfer, 22:37 Uhr

Die Grenzen sind immer im Kopf!

Ja, es ist ja gut und schön, aber warum finden die Aktivitäten des Herrenalber Tourismusbüros ständig und dauerhaft in ghettohaften, naturfernen Umgebungen statt? Wir haben doch Umgebung! Wir haben Landschaft. Weihnachtlicher könnte es eigentlich nicht mehr sein. Wir müssen nicht immer auf Messen - und Krippen noch dazu in der nächsten Nähe zu Parkplatz und Rathaus darstellen. Es ist nur immer die leichteste Lösung. Doch das können andere Orte genauso oder noch besser, Orte oft, die keine Landschaft um sich herum haben. Warum wird nicht der Quellenerlebnispfad als Weihnachts- oder Adventspfad hergerichtet? Mit und ohne Pferdewagen oder Schlitten, je nach dem, ggf. auch mit Husky-Schlitten. Zum Schluss dann einkehren in die – wenn man das auch endlich mal verstünde zu verbinden – in die ebenso weihnachtliche Krippe Plotzsägmühe von Kübler. Mit dem Mann könne man schon reden, wenn man nur wollte. Klar, da reichen die Ballerina-Schühchen einer laufarmen Leiterin nicht mehr hin, da müsste man eine Menge weiter laufen als vom Rathaus zum Rathaus (Doch die Plotzsägmühle ist auch per Pkw erreichbar!). Und vor allen Dingen müsste man neu denken, Wagnisse eingehen und für Dinge begeistern, die nur andere im Kopf haben!