Bad Herrenalb Fußgänger muss zur Seite springen
pz, 25.06.2012 08:00 Uhr
Gerade noch mal gut gegangen ist es für einen Fußgänger: Ein 23-jähriger Autofahrer hatte es offenbar eilig.Foto: Shutterstock
Bad Herrenalb - Auf dem Fußgängerweg bei der Psychosomatischen Klink in der Ettlinger Straße in Bad Herrenalb überquerten am Samstag um 23.15 Uhr mehrere Personen die Fahrbahn. Ein silberner Kleinwagen hielt am Fußgängerweg ordnungsgemäß an, während schon 50 Meter vor dem Kleinwagen ein 23-jähriger Autofahrer auf die Gegenfahrbahn wechselte und zum Überholen ansetzte.
Ein Fußgänger sprang gerade noch zur Seite, um nicht von dem Fahrzeug überfahren zu werden. Das Geschrei der anwesenden Personen weckte die Aufmerksamkeit eines Beamten vom Polizeiposten Bad Wildbad, der in einer anderen Sache in der Nähe tätig war. Dieser stoppte das Fahrzeug. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Autofahrers einbehalten, so die Angaben der Polizei.



Gemeindratssitzung: Der Dauerpiepton!
Gut und schön, alle kommen zur Gemeinderatssitzung und dann wäre alles gelöst. So ein Unsinn! Solch eine Versammlung bestimmter Menschen muß man auch aushalten können. Ein Bürgermeister aber ist 30 Tage im Monat im hochbezahlten Dienst der Gemeinde und in gewisser Weise immer mit schuld, wenn etwas in einer Gemeinde grundlegend schief läuft. Hört oder liest man denn Vorschläge oder Anweisungen von ihm in irgendeiner Art? Warum kritisiert er nicht öffentlich oder anderweitig das Nichtvorhandensein von Polizei in Abend- und Nachsstunden? Da muß niemand zusätzlich in eine Gemeinderatssitzung, um ihn zu informieren, in der man dann doch kaum oder gar nichts sagen kann. Liest er keine Zeitung, hört er nichts im Ort oder im Rathaus über die Zustände? Sieht man ihn regemäßig in den Straßen oder sonst irgendwo außer bei Festen und Einweihungen? Alle diese Einbrüche, Randalen und andere Zustände sind offenkundig und führen mit anderen Mißständen zusammen sicherlich nicht zu einer friedlichen Gemeinde, in der man gerne wohnt. Mit und ohne Gemeinderatssitzung nimmt ein solcher Bürgermeister diese Zustände einfach hin und führt lieber Arbeitskreise ein und gibt Gutachten über Gutachten in Auftrag, als endlich selbstverantwortlich zu führen und voranzugehen.
Welcher Daumen ist das?
Alle Kommentare hier find ich meistens gut. Ich finde es demokratisch, wenn sich Leute hie austauschen. Das allein ist für Herrenalb, in dem jeder zweite angst hat, was zu sagen, schon ein riesen Fortschritt. Stören tun mich diese Fake-Bewertungen wie jetzt bei Gschwill und teilweise auch bei Müller. Ersterer geht ständig ins hohe Plus an angeblicher Zustimmung, der andere ständig ins Minus. Was soll das? Sitzt da jemand ständig mit dem Daumen dran? Das gleiche gilt für Oldboy. Vielleicht ein und derselbe? Ich finde Müllers nicht anbiedernde Art auch gut und fair. Hin und wieder gebe ich ja auch meine Meinung zum besten. Das ist dann meine Sicht zu bestimmten Sachen. Natülich freut es mich, wenn andere ähnlich denken wie ich, andererseits gibt es mir auch immer einen Kick, wenn was Gegenteiliges zu lesen ist, und ich zum Denken aufgefordert werde. Mich stört es nicht, ob mich einer minus oder plus bewertet – und ich bin sicher, die meisten Leser sind objektiv.
Ja, Müller - das hätten Sie gerne...
...hier im Blog stänkern und die andern sollen für Sie die Kohlen aus dem Feuer holen..! Ich habe Ihnen zweimal angeboten, mit Ihnen zusammen (und vielen anderen) etwas zu unternehmen, denn der Aufstockung des Polizeipostens hat nur dann eine Chance zur Umsetzung, wenn eine gewaltige Bürgerbewegung in Herrenalb das verlangt - von alleine geht das beim Stand der Umsetzung der Polizeireform nicht (mehr). Aber Sie kneifen wieder mit vagen Ausreden unter gleicher Überschrift. Dass Sie es gar nicht wagen können, aus der Anonymität zu kommen, kann ich mittlerweile verstehen, wenn ich Ihre Beiträge in der Gesamtheit lese- und ich bin froh, dass Sie auch von anderen so eingeschätzt werden. Wenn dieser Blog einen Sinn machen soll, dann nur, wenn daraus für die, die an Veränderungen interessiert sind, konkrete Aktion wird. Denn diejenigen, an den die häufigen Vorwürfe gerichtet sind, lesen diesen Blog aufgrund des darin herrschenden Stils NICHT - was ich auch verstehen kann... Folglich wäre der nächste konkrete Schritt in Richtung 'Aufstockung des Polizeipostens' meiner Ansicht nach, bei der Gemeinderatssitzung Ende Juli in großer Zahl und persönlich präsent zu sein und dieses 'Bürgerbegehren' - wenn es denn wirklich eins ist oder wird - dem Gemeinderat durch aktive (!) Präsenz zu vermitteln. Also - man sieht sich ! (Ich bin gespannt....)