
Betrifft: "Bürger von Anfang an mitnehmen" vom 28. Januar Bürger werden aufgefordert, sich in Form von Vorschlägen und Anregungen zu beteiligen. Das tun wir gern, denn wir möchten, dass diese Gartenschau 2017 einen nachhaltigen Erfolg hat. Unsere Stadt liegt am "Knotenpunkt des Albtals". Hier ist die Endstation der Albtalbahn. Von hier führen sieben Täler in die verschiedensten Richtungen. Jedes dieser Täler hat eine eigene Geschichte zu erzählen. Von jedem Tal gibt es Besonderes zu berichten. Diese einmalige landschaftliche Konstellation könnte positiv in das Konzept der Gartenschau eingefügt werden. In jedem der sieben Täler könnten in einer Hütte Tafeln über Besonderheiten des jeweiligen Tales informieren. Die Hütten, von denen ja einige schon bestehen, können einfach und solide gebaut und als Wetterschutzhütte ausgerichtet sein. Die Motivation, zu diesen Hütten zu spazieren, ist erst einmal der schöne Weg dorthin und die spannende Frage: Was erwartet mich dort? Ist die Hütte erreicht, erwarten den Besucher neben den interessanten Info-Tafeln spezielle Angebote. Beispielsweise gibt es ein Vesper mit Schwarzwälder Schinken und einem Kirschwässerle – zum Sonderpreis. Wenn eine dieser Hütten eine spezielle Einkehr-Hütte mit Bewirtung wäre, das wäre ein Knüller. Eine solche Hütte würde auch längst nach Ende der Gartenschau viele Menschen in unsere Region ziehen. Wenn Bad Herrenalb Ausgangspunkt zur "Hütten-Wanderung" ist, so kommt der Wanderer hernach auch hierher zu seinem Auto beziehungsweise zur Albtalbahn zurück – und trinkt vor der Heimfahrt noch einen Kaffee oder kauft etwas ein. Die oft "gut betuchten Rentner" sind die Zielgruppe, die Bad Herrenalb ansprechen muss, denen Bad Herrenalb etwas bieten muss. Eine ganzjährig und ganztägig geöffnete urige Wanderhütte ist eine Investition in die Zukunft. Warum können wir nicht, was die Murgtäler schon lange können, wir, die wir die Städte Karlsruhe und Pforzheim und damit unzählige Wander- und Naturfreunde "vor der Nase haben"? Elke und Michael Hoppe Bad Herrenalb