Bad Herrenalb Die Übernachtungszahlen entwickeln sich positiv

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Bad Herrenalb wird unter Touristen immer beliebter. Auf dem Bild sind das Paradies und die Klosterkirche zu sehen. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Wolfgang Krokauer

Bad Herrenalb/Dobel/Albtal. Positive Nachrichten für den Tourismus im Albtal: Im vergangenen Tourismusjahr sind deutlich mehr Gäste in die Region gekommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das teilte jetzt die Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, Jana Kolodzie, mit. Nach den Zahlen des Statistischen Landesamt Baden-Württemberg wurden in den acht Albtal Plus-Kommunen Ettlingen, Bad Herrenalb, Dobel, Malsch, Marxzell, Waldbronn, Straubenhardt und Karlsbad von Januar bis Dezember 2015 499 440 Übernachtungen gezählt – ein Plus von 2,05 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Berücksichtigt werden alle Betriebe mit mehr als zehn Betten.

Internet spielt große Rolle

Den größten Anteil am Wachstum haben dabei Gäste aus dem Ausland, deren Anteil an den Gesamtübernachtungen um mehr als elf Prozent anstieg.

Das Plus bei den Übernachtungszahlen ist für Touristiker im Tal nicht der einzige Indikator, der darauf hindeutet, dass das Interesse an der Region weiter wächst. Die Website www.albtal-tourismus.de entwickelt sich kontinuierlich positiv. Seit dem Livegang im Oktober 2013 konnten die Zahlen deutlich gesteigert werden. Im Jahresverlauf 2015 wurden mehr als 60 000 Nutzer registriert, damit hat sich die Nutzerzahl (ohne Zählung doppelter Nutzungen einer Person) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut mehr als verdoppelt. Der Albtal-Facebookseite www.facebook.com/albtal.schwarzwald folgen aktuell bereits mehr als 1000 Fans. Ein weiterer Indikator sei auch die steigende Zahl von Online-Direktbuchungen bei Albtal-Gastgebern. Das Angebot der Online-Direktbuchung auf mehreren Buchungsportalen, dass Albtal Plus seit 2014 anbietet, nutzten 2015 mehr als 40 Betriebe, so Kolodzie. Zusammen generierten diese Betriebe mit den über diese Plattform getätigten Buchungen einen Umsatz von mehr als 110 000 Euro.

Die intensiven Bemühungen im Tal, das Albtal aus seinem "Dornröschenschlaf" zu wecken, würden Früchte tragen. "Das Tal präsentiert sich jetzt gemeinschaftlich als Region. Hinzu kommen erhebliche Anstrengungen in den Kommunen selbst", freut sich Kolodzie. Jetzt gelte es, den Fahrtwind zu nutzen und die Tourismusarbeit im und für das Tal zu intensivieren.

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