Bad Herrenalb (hb). Zum traditionellen Adventsmarkt strömten am Wochenende erneut die Menschen aus der Region in die weihnachtlich geschmückte Kurstadt.

Wegen der zahlreichen Besucher des Weihnachtsmarktes gab es bereits am frühen Samstagnachmittag dichtes Gedränge an den etwa 35 Verkaufsständen, Buden und natürlich auch an der "Himmelsbühne". Hier sorgte ein wechselndes Programm – musikalische Auftritte zum Beispiel der Jugendkapelle des Musikvereins Bad Herrenalb-Gaistal oder der Jagd- und Alphornbläser Simmersfeld – für beste Unterhaltung.

Viel Beifall erhielt auch das Trompetentrio aus Karlsruhe. Ganz spontan, so die Gruppe, habe sie sich zum Auftritt auf dem Adventsmarkt entschieden. Mit weithin hörbaren Weihnachtsliedern trug sie bei zur unvergleichlichen Atmosphäre.

Anders als in den Jahren zuvor sorgte der frühe Wintereinbruch mit Schnee für eine passende Kulisse.

Mit dem Auftritt der vierten Klasse der Grundschule auf der Treppe vor dem Schulhaus an der historischen Klosterstraße und dem gemeinsamen Singen einstudierter Weihnachtslieder begann auch dort ein zweitägiges Weihnachtsprogramm mit Theateraufführungen, Lesungen und gemeinsamem Basteln. Die angebotenen heißen Getränke fanden bei den draußen herrschenden Minusgraden reißenden Absatz – freilich ebenso die Waffeln und Kuchen.

Die Fackelführung "Nikolausparade" des Tourismusbüros fand großen Anklang und trug mit zur heimeligen und vorweihnachtlichen Szenerie bei. Die Heukrippe beim Rathaus wurde – wie schon im vorigen Jahr – zum Highlight. Und besonders die Kleinen unter den Besuchern hatten ihre helle Freude an der Nachbildung der heiligen Familie zusammen mit zahlreichem Getier und landwirtschaftlichem Gerät.Am Sonntag war die "Himmelsbühne" zudem vielfach umlagert. Der Posaunenchor Neusatz und auch der Musikverein Bad Herrenalb-Gaistal brachten weihnachtliche Lieder zu Gehör.

Für Menschentrauben vor der Bühne sorgten ein Kinderballett mit dem Auftritt "Engelhaftes Tanzen", wie auch die Lesungen von Erika Baumann aus zauberhaften Märchen und Mythen. Zu Beginn der Dämmerung sorgten auf dem Adventsmarkt die vielen bunten Lichter der Buden und Verkaufsstände für eine zusätzliche Bereicherung.