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Bad Herrenalb Auch ein Schuss Ironie

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Im Gartenschauhaus stellen jetzt vier regionale Künstler aus. Foto: Glaser Foto: Schwarzwälder-Bote

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Auf der Gartenschau in Bad Herrenalb wird jetzt auch Kunst gezeigt. Im Gartenschauhaus (Im Kloster 10) hat die erste Ausstellung der Reihe ››KunstKampagne.2017‹‹ geöffnet.

Bad Herrenalb. Vier regionale Künstler nutzen die Gelegenheit, um sich einem breiten Publikum vorzustellen. Schirmherr der Kampagne ist Bürgermeister Norbert Mai.

Holzbildhauer Rudi Banwarth aus Ettlingen zeigt Holzfiguren in szenischen Darstellungen auf Stelen und in Kisten. "Es sind Menschen, die Gärten zu einer Schau werden lassen", sagte der Künstler mit Bezug auf die Gartenschau.

Seine Alltagsfiguren sind auf das Wesentliche reduziert und spiegeln Zeitgeist wider. Weil auch ein Schuss Ironie im Spiel ist, bereitet das Betrachten seiner Werke Vergnügen.

Gesicht einer Frau

"Hallo Vielfalt!" nennt Michael Melchers eine wandfüllende Installation aus 98 Porträts. Der aus Ettlingen stammende Künstler malte in verschiedenen Techniken und mit unterschiedlichem Ausdruck das Gesicht einer Frau. Die Augen verraten, dass es sich immer um dieselbe Person handelt. "Es sind Interpretationen eines einmal gesehenen Gesichts, das ich aus dem Gedächtnis malte", erklärte Melchers. Skulpturen von Menschen und Handlungen ergänzen seine Werkschau.

Ungewöhnliche Formate sind ein Markenzeichen des Malers Dirk Schiebel Zefferer aus Straubenhardt-Pfinzweiler. Mit kleinen auf Holz gemalten Bildchen im Format eines Smartphones oder iPads will er die Aufmerksamkeit auf seine Kunst lenken.

Die Miniaturen sind auf Augenhöhe in einer langen Reihe angebracht. Er nennt sie "Augenbrett" und bewirbt sie mit den Worten "akku-frei, verheizbar, sammelbar, wunderbar, …"

Rolf Füßer aus Bad Herrenalb-Bernbach präsentiert Werke seiner im Jahr 2016 verstorbenen Frau Gertraud. Sie hinterließ ihm 2287 Bilder. 13 davon sind jetzt zu sehen. Sie stammen aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Das Thema "Traumfänger" verbindet sie.

Deshalb passen sie zum Motto der Gartenschau "Blütentraum & Schwarzwaldflair", erklärte Füßer. Der Zugang zur Kunst seiner Frau fiel ihm nicht immer leicht. Für ein Bild brauchte er zum Beispiel ein ganzes Jahr, um es zu begreifen. "Ich verstand es erst, als das Licht auf bestimmte Art auf das Bild fiel", erklärte er den versammelten rund 40 Gästen der Vernissage.

Zu sehen sind die Werke bis zum 29. Mai. Danach beginnt die zweite von insgesamt acht Ausstellungsperioden.

Geöffnet sind die Türen täglich von 11 bis 17 Uhr. Für den Eintritt ist ein gültiges Gartenschauticket nötig.

Weitere Informationen: www.badherrenalb2017.de/kunstkampagne2017

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