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Bad Herrenalb 15 Nistkästen hergestellt und aufgehängt

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Förster Manfred Senk mit Pfadfindern beim Aufhängen von Nistkästen Foto: Pfadfinder Foto: Schwarzwälder-Bote

Bad Herrenalb-Bernbach. Manfred Senk führt die staunenden Kinder durch den Wald: "Hier hat ein Hase eine Buchenknospe abgebissen. Da hat ein Rehbock seinen Bast abgewetzt." Und die Himmelsrichtungen hat er auch ohne Zögern im Gefühl: "Hier ist Südosten", zeigt er nach einem kurzen Blick zur Sonne, "die ideale Richtung, um einen Nistkasten aufzuhängen."

15 Jungen und Mädchen der Bernbacher Pfadfindergruppe "Buntspecht" und der Bad Herrenalber "Markomannen" vom Pfadfinderbund Süd haben sich getroffen, um Nistkästen aufzuhängen.

Bei einer Wanderung im Winter war den Kindern ein Waldrand aufgefallen, den ein Förster besonders attraktiv mit Nistkästen gestaltet hatte. Diese Idee wollten die Kinder auch im eigenen Dorf umsetzen und fackelten nicht lange: Bretter und Dachpappe wurden mit dem Geld aus der Gruppenkasse gekauft und an zwei Wochenenden wurden 15 Nistkästen fertiggestellt.

Manfred Senk, Förster und Waldpädagoge aus Bad Herrenalb und stellvertretender Leiter des Naturinfozentrums am Kaltenbronn, unterstützte gerne das Projekt. Erfreut über das ehrenamtliche Engagement führte er die Kinder durch den Bernbacher Wald, hängte die Nistkästen auf und führte dabei in die Geheimnisse des Waldes und der Vogelwelt ein: Wozu die verschiedenen Lochgrößen der Einfluglöcher vonnöten sind, wie ein Nistkasten unter dem Jahr gepflegt werden muss und was die verschiedenen Meisen- und Spechtarten voneinander unterscheidet. Die Patenschaft für die Nistkästen stehe in Gegensatz zu seiner bisherigen Erfahrung: Schon viele Nistkästen habe er mutwillig zerstört vorgefunden. "Genau gegen diese destruktive Grundhaltung richtet sich die weltweite Pfadfinderbewegung", erläutert Stammesführer Erik Scholtz. Pädagogischer Grundgedanke der Pfadfinderei sei es, Kinder und Jugendliche hin zu einem Verantwortungsbewußtsein für die Umwelt, die Gesellschaft und das eigene Handeln zu erziehen. Dem Anspruchsdenken werde laut Pressemitteilung ein "sinnerfüllendes Engagement" entgegengesetzt.

Zwei Stunden später und um ein Vielfaches schlauer standen die Pfadfinder mit Senk im Schlusskreis und sangen ein Pfadfinderlied. "Im Herzen bin ich auch ein Pfadfinder", lachte Manfred Senk die kleinen Helfer an. "Und wir Förster", tönte es zurück.

 
 

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