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Bad-Dürrheim Vollendetes Spiel

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Jeanne Chicaud an der Orgel und Jean-Jacques Metz, Garanten für eine wunderbare Interpretation Bachscher Musik und hoher Musikkunst, waren am Sonntag zu Gast in der evangelischen Kirche in Bad Dürrheim. Foto: Limberger Foto: Schwarzwälder-Bote

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Bad Dürrheim (wli). Die "Stunde der Kirchenmusik" in der evangelischen Johanneskirche gab es am Sonntag für 200 Zuhörer mit gut bekannten und beliebten Künstlern: Jeanne Chicaud aus Nantes an der Orgel, Jean-Jacques Metz aus Straßburg als Trompeter. Schon mehrere Male waren sie in Bad Dürrheim bei der "Stunde der Kirchenmusik" zu Gast, und auch in diesem Jahr gab es viele Bewunderer – vielleicht auch etliche neue – ihrer hohen Spielkunst, die sie in ihrem eineinhalbstündigen Konzert erneut eindrucksvoll unter Beweis stellten.

"Festliche Klänge aus dem Barock", so der Titel des Konzertes für Trompete und Orgel, das alle Wünsche von hervorragender Technik, sehr gutem Zusammenspiel und auch viel Leidenschaft erfüllte. Einen festlichen, fast pompösen Einstieg in das Abendkonzert bot John Humphries "Konzert in D-Dur" für Trompete und Orgel, wobei das schöne Zusammenspiel der beiden Künstler bereits im Eingangsstück beeindruckte. Jeanne Chicaud interpretierte aus dem großen Schaffenswerk von Johann Sebastian Bach das "Konzert in G-Dur für Orgel BWV 592" mit großer Energie und Einfühlungsvermögen für die Bachschen Strukturen.

Die Erklärungen von Metz zum jeweiligen Rhythmus der "Danseries" von Claude Gervaise und das direkt anschließende Spiel entführte die Zuhörer in die Welt verschiedenster Tanzarten, in der Heiteres und Beschwingtes sehr schön alternierten mit korrekt Höfischem und langsamen Taktarten.

Und nochmals spielte die junge Künstlerin Jeanne Chicaud ihre musikalische Souveränität aus in "La Follia" von Bernardo Pasquini. Dann hatten die gespannten Besucher Gelegenheit, die beiden sympathischen Künstler im Altarraum der Kirche zu sehen und zu hören: Ein neues Klangerlebnis vermittelte die mehrsätzige "Partita Nr. 1 in B-Dur" von Georg Philipp Telemann, die zu einem sehr schönen Hörerlebnis durch die Tonreinheit in den schnellen Sätzen, durch die hervorragende Technik und den formschönen Trompetenton geriet. Langes Klatschen folgte, das eigentlich erst am Ende des Konzertes erklingen sollte, durch die 200 Zuhörer, die sich begeistert zeigten.

Im abschließenden "Konzert in D-Dur" von Tomaso Albinoni spielten sie alles Schöne barocker Musik nochmals vollendet aus: Transparenz und Dynamik in bester Form, Leidenschaft, Technik und ausgezeichnete Rhythmik; und alles in leichter Manier, scheinbar ohne Anstrengung selbst in hohen Tonlagen und für den Zuhörer in angenehmster Art.

Jetzt durften alle klatschen und taten es lange, bis sie die Zugaben bekamen, die sie nochmals in die weite Welt des Barock führten.

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