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Bad-Dürrheim Sommertheater unter freiem Himmel

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Sommertheater vor malerischer Kulisse – das bietet das "Regionentheater aus dem schwarzen Wald" bei drei Vorstellungen am kommenden Wochenende am Salinensee.

Bad Dürrheim. Eingeladen wird zum "Wirtshaus im Spessart" am Freitag und Samstag, 11. und 12. August, jeweils um 20 Uhr zur Open-Air-Bühne am Salinensee. Am Sonntag, 13. August, 16 Uhr, folgt mit dem "Zauberspiegel" ein Familienstück, das erstmals im Freien in Bad Dürrheim zu sehen sein wird und nicht wie bislang im Kurhaussaal, erklärt Regisseur Andreas Jendrusch. Neu sei auch, dass die Zahl der Aufführungen auf drei Termine in diesem Jahr ausgeweitet wurde, nachdem das Sommertheater in den vergangenen Jahren so guten Anklang gefunden hatte.

Daniel Limberger von der Kur und Bäder GmbH und Jendrusch hoffen nun auf gutes Wetter und ein ungetrübtes Theatererlebnis unter freiem Himmel, wobei ein Großteil der Sitzplätze überdacht ist. Falls es doch zu nieseln anfangen sollte, werden Regenponchos verteilt, versichert Jendrusch, der darum bittet, keine Regenschirme aufzuspannen, die die Sicht auf das Schauspiel beeinträchtigen würden.

Wenn eine der drei Vorführungen wegen Regenwetters ausfallen müsste, gibt es mit Montag, 14. August, noch einen Alternativtermin. Und Limberger ergänzt, wenn dieser Termin jemand nicht passe, werde sicher im Gespräch eine Lösung gefunden. Er geht ohnehin davon aus, dass die meisten Besucher sich kurzfristig je nach Wetterlage für einen Besuch der Theaterstücke entscheiden werden. So gebe es im Vorverkauf auch keine günstigeren Karten für die drei Veranstaltungen.

Beim "Wirtshaus im Spessart" wird es eine 20- bis 30-minütige Pause in der Mitte des Stücks geben, in der nicht nur Getränke, sondern dieses Mal auch mit Butterbrezeln und anderem Laugengebäck kleine Snacks angeboten würden, informiert Jendrusch.

Bad Dürrheim ist für das in Simmersfeld, Kreis Calw, ansässige Regionentheater der Spielort mit den häufigsten Aufführungen. So bietet die Kur und Bäder GmbH über das Regionentheater regelmäßig Veranstaltungen, vorwiegend im Kurhaus, an. Die Zuschauerzahlen seien steigend, freut sich Jendrusch. Durchschnittlich seien es im vergangenen Jahr um die 70 Personen pro Veranstaltung gewesen.

Auch im zweiten Halbjahr gibt es regelmäßig Stücke des Regionentheaters in Bad Dürrheim, vor allem Komödien. Dieser Schwerpunkt entspreche dem Publikumsgeschmack, so Jendrusch. "Loriots dramatische Werke" sind am Dienstag, 12. September, 20 Uhr, im Kurhaus zu sehen. "Vier linke Hände", eine Komödie von Pierre Chesnot, folgt am Dienstag, 19. September, ebenfalls 20 Uhr im Kurhaus.

Der Kinderbuchklassiker "Die Abenteuer des Pettersson und Findus" sind am Dienstag, 3. Oktober, 16 Uhr, im Haus des Gastes im Weinbrennersaal zu sehen. Diesen Raum ohne erhöhte Bühne hält Jendrusch für eine Aufführung für Kinder für passender als den Kurhaussaal. "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Peter Hoeg greift am Dienstag, 17. Oktober, 20 Uhr, im Kurhaus in der Inszenierung durch das Regionentheater auch den Aspekt "Flüchtling" auf. Wieder eine Familien- und Kinderaufführung folgt mit "Das Sams" am Dienstag, 14. Dezember, 16 Uhr, im Haus des Gastes. Das Jahresprogramm schließt mit einer weiteren Aufführung von "Loriots dramatischen Werken" am Dienstag, 26. Dezember, 20 Uhr, im Kurhaus ab. Auch mit einem neuen Stück wartet das Regionen­theater auf: Premiere feiert am Freitag, 17. November, 20 Uhr, das "Fräulein Julie". Der Veranstaltungsort hierfür werde noch rechtzeitig mitgeteilt, so Jendrusch.

In der abendfüllenden Sommertheaterproduktion "Das Wirtshaus im Spessart" wird der Handlungsort mit regionalen Bezugspunkten direkt in den Schwarzwald verlegt. Zwischen dunklen Tannen und schaurigen Geschichten verirrt sich Felix, ein Goldschmied, in ein einsam gelegenes, von Räubersagen umwobenes Wirtshaus, dass durch eine zwielichtige Wirtin und ihre Tochter betrieben wird. Zwei Gäste, ein Fuhrmann und ein Student, haben dort bereits Herberge gefunden. Als die reiche Gräfin Lieselotte mit ihrem Tross in der schäbigen Spelunke Schutz sucht, wird aus den gefürchteten Sagengeschichten plötzlich Wirklichkeit, und der Räuberhauptmann kidnappt die Vermögende, um Lösegeld von ihrem Ehemann zu erpressen. Eine uneigennützige List von Felix verleiht der Geschichte die nötige Dramatik, damit es nun hoch hergehen kann im Dickicht aus Angst, Macht, Geld und Liebe.

Das Familienstück "Der Zauberspiegel" handelt von den drei Brüdern Per, Pal und Espen, die sich auf den Weg machen, das Herz der Prinzessin zu gewinnen. Diese ist so klug, frech und schlagfertig, dass es noch kein Mann geschafft hat, ihr die Sprache zu verschlagen. Espen versteht es jedoch, die Königstochter mit seiner kuriosen Sammlung sprachlos zu machen. Der König hat nun aber plötzlich Einwände gegen den zerzausten Taugenichts und fordert ihn auf, den legendären Zauberspiegel des Trollkönigs zum Palast zu bringen. Der verliebte Espen macht sich also auf die abenteuerliche Reise in die Welt der Trolle.

Weitere Informationen: www.regionentheater.de

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