Bad-Dürrheim Sechs Bohrkerne zu untersuchen

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Von Wilfried Strohmeier

Bad Dürrheim. 2008 bezog die Feuerwehr ihr neues Gerätehaus an der Südeinfahrt der Stadt, 2009 gab es die ersten Gebäudeprobleme: Der Trakt mit den Mannschaftsräumen am südlichen Teil senkte sich erheblich, es kam zu Zentimeterbreiten Rissen im Gebäude. Mittlerweile hat sich der südwestliche Gebäudeteil um sieben bis neun Zentimter geneigt.

Das neue Feuerwehrgerätehaus, welches die Stadt rund 2,7 Millionen Euro kostete, stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Aufgrund des moorigen Untergrunds empfahlen die Fachleute nach einer Untersuchung, das Gebäude auf Betonsäulen zu stellen, es wurden über 800 Stück in den Untergrund mit einer speziellen Technik eingebracht. Doch schon dort gab es erste Probleme: Der Beton härtete teilweise nicht richtig aus. Als dies schlussendlich doch funktionierte, baute man schließlich.

Anschließend kam es zu den beschriebenen Senkungen. Nun liegt die Stadt im Clinch mit der Baufirma. Geprüft werden muss, ob die Setzungen ein unvorhersehbarer Sachverhalt ist, der im Boden begründet ist, oder ob die mangelhafte Ausführung ursächlich für den Baumangel ist. Dazu benötigt es ein Gutachten zum Boden. Der ehemalige Baumtsleiter Hans Beirow hoffte, die Schuldfrage 2015 noch zu klären, dies konnte nicht verwirklicht werden.

Aktuell findet nun die Bohrung für sechs Bohrkerne statt, die Licht in das Ganze bringen soll, wann das Gutachten vorliegt, ist laut Patricia Ehret, Presseprecherin der Stadt nicht klar. Für jede Bohrung sind eineinhalb bis zwei Tage angesetzt. Die Kosten werde ihrer Information zu folge von der Versicherung übernommen.

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