Von Markus Diebold Bad Dürrheim. Viele Gemeindemitglieder und Gäste verfolgten die weihnachtlichen Gottesdienste in der evangelischen Johanneskirche und in der katholischen Kirche St. Johann. Auch auf der Ostbaar wurden die Gottesdienste gut besucht. Schon seit vielen Wochen wurde in der evangelischen Johannesgemeinde von Susanne Heinrich und den Chorkindern ein Krippenspiel "Die guten Hirten von Betlehem" einstudiert. Am frühen Nachmittag des Heiligabends war es dann soweit, die heilige Geschichte vorzuspielen und zu singen. Schon passend zum Thema des Krippenspiels eröffnete die versammelte Gemeinde mit "Kommet ihr Hirten" den Familiengottesdienst, bevor die kleinen Akteure an der Reihe waren.

Die Weihnachtsgeschichte mit Herbergsuche und Marias Niederkunft kamen ins Spiel, bevor der Engel die zentrale Botschaft, die an diesem Tag im Vordergrund steht, verkündete: "Fürchtet euch nicht, denn euch ist heut’ der Heiland geboren". Auch die Hirten erfuhren diese Nachricht und machten sich weiter auf, das Kind zu finden.

Für das Krippenspiel bekamen die kleinen Akteure den verdienten Applaus, und auch Gemeindepfarrer Bernhard Jaeckel, der außer dem Familiengottesdienst auch die Christvesper und Christmette gestaltete, griff in seiner kurzen Predigt das Thema nochmals auf. Gott als Vater sandte seinen Sohn auf Erden, um Frieden in die Welt zu bringen, so Jaeckel.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde wiederum zu einem Festgottesdienst mit Abendmahl von Pfarrer Andreas Föhl eingeladen. Auch dieser war gut besucht sowie der am zweiten Weihnachtsfeiertag, der von Pfarrerin Betina Ott aus Öfingen gehalten wurde. Um 16 Uhr am Heiligabend war es dann auch in der St. Johann Kirche in Bad Dürrheim soweit, und die Kommunionkinder und weitere Ministrantenkinder hatten ebenfalls ein kleines Krippenspiel einstudiert.

Die Krippenfeier wurde von Diakon Karl-Heinz Gros gehalten, der zusammen mit den Ministranten und einer Tierschar (Darsteller des Krippenspiels) in die voll besetzte Kirche einzog. Nach der Hektik der vergangenen Tage wünschte sich Groß dass für die Weihnachtstage wieder etwas Ruhe einkehrt in die Familien. Verschiedene Tiere hatten sich hinter dem Chörle verborgen und kamen nach und nach zum Vorschein. Ein Löwe bekam es so mit Tieren zu tun, die bei ihm eigentlich auf der Speisekarte stünden. Doch für diesen einen besonderen Tag wollten sie alle Freunde sein, machten sich auf und folgten dem Licht, das sie letztendlich zur Krippe führte, wo sie das Kindlein fanden.

Danach war es an Karl-Heinz Groß, die Weihnachtsgeschichte zu lesen. Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde mit einer festlichen Messe und zusammen mit dem Kirchenchor die Geburt Jesu gefeiert. Gleich wie in der Kernstadt wurde auch in den Ortsteilen viele Gottesdienste gefeiert, die allesamt von den Gläubigen sowohl auf evangelischer als auch katholischer Seite sehr gut besucht wurden.