
Bad Dürrheim-Sunthausen (kal). "Miteinander – Füreinander", so wird das Leitbild des Kindergartens beschrieben, das in einer ansprechenden 35-seitigen Broschüre in Wort und Bild verdeutlicht wird. Kindergartenleiterin Ella Schuhmacher und ihre Kollegin Stefanie Martin stellten ihr Werk am Donnerstagabend vor, mit dem sie vor einem Jahr begonnen hatten. Mit daran beteiligt war auch Kinderpflegerin Regina Bertsche, die an diesem Abend nicht anwesend war.
"Wir sind stolz, dass wir es heute in der Hand halten können,es hat uns viel gebracht, und wir haben uns selbst entwickelt", freute sich Ella Schuhmacher, die im Bürgersaal des Rathauses zahlreiche Eltern sowie Ortsvorsteher Peter Hug und einige Ortschaftsräte begrüßen konnte. Eine gute Qualität werde in Kinderbetreuungseinrichtungen verlangt. Für sie und ihre Kolleginnen sei es eine Herausforderung gewesen, diesen Leitfaden zu erstellen. Das Konzept, so waren sich alle im Vorfeld einig, solle nicht nur auf dem Papier stehen, daher wurde gemeinsam überlegt und diskutiert, wie es umsetzbar ist. Und letztendlich sollte nicht nur eine Broschüre entstehen, die man einmal durchliest und dann weg legt, sondern immer wieder in die Hand nimmt.
In dem farbigen Heftchen, das mit einem Grußwort von Bürgermeister Walter Klumpp beginnt, wird zunächst die Einrichtung mit ihren Öffnungszeiten vorgestellt, ebenso wird über Sunthausen als Lebensumfeld der Kinder informiert. Im Vordergrund für die Betreuungseinrichtung steht der Orientierungsplan mit seinen Bildungs- und Entwicklungsvorgaben, die von den Autorinnen übersichtlich aufgelistet sind. Dazu gehört unter anderem, dass den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten angeboten werden. Geschult werden die Sinne der Kinder in der Natur, mit Musik und auch mit Hilfe von ausgewählten Medien. Eine große Bedeutung wurde der Sprache eingeräumt. Bücher, Theaterspiel und Singen gehört dazu. Wichtig sei es, den Kindern eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohl und geborgen fühlen. Achtungsvoll mit anderen Menschen, mit der Natur und mit den Tieren umzugehen, lernen die Kinder im Umgang miteinander, im Spiel mit den anderen und durch die Vorbildfunktion der Erwachsenen.
Informiert wird über den Tagesablauf im Kindergarten und über die Kooperation mit der Ostbaarschule. Sinn, Werte, Tradition und Religion erfahren die Kinder in der Gemeinschaft, bei Projekten und Festen im Jahreskreislauf, und nicht zuletzt werde großer Wert auf ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Eltern gelegt. Oberste Ziel sei: "Das Kind stark für das Leben zu machen."
Ortsvorsteher Peter Hug sprach von einer großen und guten Arbeit. "Qualität der Einrichtung ist eine Sache, Qualität des Teams eine andere." Diese müsse herausgestellt werden, denn darauf sei man stolz, betonte Hug. Ralf Pahlow als Vertreter der Stadt schloss sich den anerkennenden Dankesworten an.