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Bad-Dürrheim Freundeskreis gibt Kindern eine Perspektive

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Der 79-jährige Pater Josef Gerner in seinem Element. Nach einer zweistündigen Messe tauft er noch 40 Säuglinge und Kinder. Foto: Freundeskreis Foto: Schwarzwälder-Bote

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Bad Dürrheim. Der Uganda-Freundeskreis aus Bad Dürrheim informiert sich immer wieder vor Ort über die Entwicklung von Projekten in Uganda oder heißt Vertreter aus dem afrikanischen Land in der Kurstadt willkommen. So stellte der 79-jährige Pater Josef Gerner im vergangenen Herbst in Unterbaldingen seine Arbeit vor, ging auf die Zeit während des Bürgerkrieges und auf die neue Zeit des Aufbruchs ein.

Die Vorsitzende des Uganda-Freundeskreises, Birgit Schwarzmeier, besuchte nun in Begleitung von Silvia Kastler in diesem Mai Pater Gerner in seiner Wahlheimat im Norden Ugandas. Da sahen sie sowohl in Opit die neue Pfarrei des Paters sowie dessen ehemalige Pfarrei Omiya Anyima in der Nähe von Kitgum mit der von ihm gegründeten Realschule. Der Freundeskreis aus Bad Dürrheim übernimmt für etliche bürgerkriegsgeschädigte Schulkinder dort die Schulgebühren.

Birgit Schwarzmeier und Silvia Kastler waren beeindruckt, Josef Gerner in seinem Element zu erleben. Am Sonntag waren sie in einer zweistündigen Messe dabei, der sich noch die Taufe von 40 Säuglingen anschloss. Kein Zeichen von Müdigkeit konnten sie bei Gerner wahrnehmen; trotz der großen Hitze und Enge in der überfüllten Kirche. Danach ging die Fahrt über grünes Ackerland weiter in seine ehemalige Pfarrei. Wie beliebt er dort war, sei es als Seelsorger, Seelentröster, Helfer auch während der Bürgerkriegszeit und danach, oder als Erbauer der Realschule und vieler Außenstationen seiner Pfarrei sowie als Anlaufstelle bei medizinischen Problemen, machte die zwei Reisenden sprachlos. Am nächsten Tag führte der einheimische Nachfolger von Josef Gerner, Pater Christopher, die drei Besucher durch die Realschule. Alles ist in gutem Zustand. Mit dem Weggang von Pater Gerner waren leider auch die Schülerzahlen erst einmal gesunken. Doch jetzt scheinen das Vertrauen in die neuen Schulleiter und die Schüler zurückzukehren.

"Ihr wart meine Rettung", gestand Josef Gerner der Vorsitzenden Birgit Schwarzmeier, "denn in der Nacht vor eurer Ankunft habe ich kaum geschlafen aus Sorge, wie ich das Schulgeld für die vielen Waisen an dieser Realschule bezahlen soll. Und ihr habt’s im Gepäck mitgebracht. Euch und den vielen Spendern gilt mein aufrichtiger Dank."

Die nächsten Schulgelder werden Anfang September fällig. Weitere Infos gibt Birgit Schwarzmeier, Telefon 07706/92 22 77.

 
 

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