Bad-Dürrheim "Etwas machen" gegen häufige Fehlalarme

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Gutes Miteinander, engagiert bei den Einsätzen, bestens gelaunt während der Freizeiten sowie mit einem Spielmannszug gesegnet: In Biesingen ist die Feuerwehrwelt in Ordnung – wären da nicht die allzu häufigen Fehlalarme. Foto: Hahnel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Florian Hahnel

Bad Dürrheim-Biesingen. Der Fehlalarm wird zum echten Problem der Bad Dürrheimer Feuerwehr. Man sei am Thema dran, bekräftigte Stadtkommandant Volker Heppler nun während der Hauptversammlung der Biesinger Abteilungswehr. "Wir müssen etwas machen. Es kann wirklich nicht sein, dass fünf Mannschaften zu einem eingeschlagenen Brandmelder fahren. Das alles kostet nicht nur Geld, man steht ja auch im Beruf und muss los", wurde in Biesingen moniert – Heppler vernahm’s mit Kopfnicken.

Vergangenen Freitag gab es den "zigten" Fehlalarm in der kernstädtischen Seniorenresidenz Hirschhalde, erneut rückte ein Großaufgebot der Wehr, inklusive der Biesinger Kameraden, an, obwohl es nirgends brannte. "Die Feuerwehr rückt aber auch nicht immer nur dann aus, wenn in einer Scheune ein Lastwagen läuft, das muss angefügt werden", unterstrich Heppler.

Die Biesinger Wehr bilanziert für das abgelaufene Vereinsjahr 33 Einsätze und zwölf Proben, Abteilungskommandant Thomas Senkpiel hat ein gutes und engagiertes Team beieinander. Bekanntlich ist die Feuerwehr nicht nur durch Brände gefordert: Auch auf der Ostbaar fallen immer wieder Alarmierungen nach Unfällen im Straßenverkehr an. Unter anderem das Biesinger Strochennest brannte 2015.

21 Aktive, vier Kameraden in der Altersmannschaft, ein 13-köpfiger Spielmannszug: Die Biesinger brauchen sich damit keinesfalls verstecken und tragen ihren Teil zur Schlagkraft der Gesamtwehr bei. Beileibe nicht mehr jede Feuerwehr verfügt über einen Spielmannszug, vor Ort ist man stolz auf die Musikanten, von denen vier im Falle des Falles auch zu Helm, Schlauch, Axt oder Atemschutzgerät greifen, wenn ein Notruf gesetzt ist. Aus der Biesinger Altersmannnschaft nimmt Richard Schnekenburg übrigens weiterhin an Übungen teil, im vergangenen Jahr war der Senior ganze elf Mal im "Training". "Toll, Richard. Danke!", beglückwünschte Senkpiel. Das Augenmerk des "Chefs" richtete sich des Weiteren auf die fleißigen Probenbesucher Dieter Schnekenburger, Alexander Götz und Michael Schwall.

"Liebe Feuerwehrleute, ich möchte mich für die zusätzliche Sicherheit im Ort bedanken, es ist schön, dass wir noch eine Ortswehr haben. Hier in Biesingen weiß man, dass jemand kommt, wenn etwas passiert", lobte Ortsvorsteher Stephan Klemens.

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