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| Moderne Assistenzsysteme tragen ihren Teil zur Vermeidung schwerer und tödlicher Unfälle bei. Jedoch sind auch ESP & Co. auf eine vernünftige Fahrweise angewiesen. Foto: DVR |
Immer mehr Pkw haben den Elektronischen Schleuderschutz an Bord.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 sind 81 Prozent der Neuwagen in Deutschland mit der elektronischen Stabilitätskontrolle an Kunden übergeben worden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung um zwei Prozentpunkte.
Die Bedeutung des Schleuderschutzes wächst stetig, nachdem mehrere unabhängige Studien die Wirksamkeit des Fahrerassistenten unter Beweis gestellt haben. Die USA haben bereits eine ESP-Pflicht für Neuwagen eingeführt, die stufenweise bis zum Modelljahr 2012 umgesetzt wird. Auch die Crashtest-Organisation EuroNCAP hat die lebensrettende Funktion der Stabilitätskontrolle erkannt und beschlossen, dass nur noch Pkw mit serienmäßigem ESP die Höchstwertung von fünf Sternen erhalten.
Seit Jahren nimmt die Zahl der im deutschen Straßenverkehr tödlich Verunglückten ab. 2008 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 4467 Menschen bei einem Verkehrsunfall getötet worden, das bedeutet ein Rekordtief für die seit 1950 geführte Statistik.
Der Hauptgrund für die stetige Verbesserung der Verkehrssicherheit ist nach Ansicht des Auto Clubs Europa (ACE) die Sicherheitstechnik in modernen Pkw. »Je mehr die Zahl der Fahrassistenzsysteme im Auto wächst, desto deutlicher schrumpft die Zahl der Unfälle sowie die der Getöteten und Verletzten«, erklärt ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner.
Neben den Fahrerassistenzsystemen haben auch politische Bemühungen zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen. Gerade bei Landstraßen hätten Bund, Länder und Gemeinden in die Infrastruktur investiert und somit die Verkehrssicherheit verbessert.
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