Anzeige - Rund ums Auto - Update Wichtige Hilfe für Lebensretter - Kfz-Gewerbe unterstützt Verbreitung der Rettungskarte/Fester Platz hinter Sonnenblende

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
Damit die Rettungskräfte verletzte Insassen möglichst schnell und sicher aus einen Autowrack befreien können müssen sie wissen, wo sie ihre Geräte am besten ansetzen können.
Foto: ADAC

Im Ernstfall kann sie Leben retten: die Rettungskarte. Angesichts immer steiferer Karosseriestrukturen kann sie Rettungskräften helfen, wenn Verletzte nach schweren Unfällen schnell geborgen werden müssen.

Nach schweren Verkehrsunfällen »vergeht oft wertvolle Zeit bei der Rettung von Insassen«, sagt ADAC-Präsident Peter Meyer. Hochfester Stahl und Karosserieversteifungen ließen selbst stärkste Rettungsscheren an ihre Grenzen stoßen. Sicherheitsbauteile wie Gasgeneratoren von Airbags könnten Einsatzkräfte gefährden. Auch das Auffinden und Abklemmen der Batterie sei bei modernen Pkw ein Problem. Deshalb müssten Einsatzleiter direkt am Fahrzeug über die Technik informiert sein. Hinter der Fahrersonnenblende deponiert, zeigt die Rettungskarte den Helfern beim Einsatz diese wichtigen Informationen. Auf der Karte sind mit standardisierten Farben und Symbolen unter anderem Verstärkungen, Airbags aber auch Gasdruckdämpfer und der Tank eingezeichnet. Damit die Lage der einzelnen Komponenten genau bestimmt werden kann, ist der Fahrzeugtyp in Seitenansicht und von oben dargestellt, die Symbole darauf platziert.

ZDK-Präsident Robert Rademacher (links) und ADAC-Präsident Peter Meyer präsentieren die Aktionsplakette.
Foto: ProMotor

Die Rettungskarten stehen bei den meisten Fahrzeugherstellern im Internet zum Download bereit. Wer sich die Recherche nach seinem Fahrzeugtyp sparen will oder keinen Farbdrucker hat, kann sich nun auch an seinen Händler vor Ort wenden: Mit einer Informationskampagne unterstützt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) die Verbreitung der Rettungskarten über die Kfz-Betriebe. »Die Rettungskarte gehört in jedes Auto«, sagt ZDK-Präsident Robert Rademacher. »Durch die Teilnahme an der Aktion unterstreichen unsere Kfz-Betriebe ihre wichtige Funktion als Sicherheitspartner der Autofahrer.« Die jeweilige Rettungskarte wird vom Betrieb ausgedruckt und hinter der Fahrersonnenblende platziert. Ein Aufkleber an der Frontscheibe weist außerdem auf das Vorhandensein der Rettungskarte im Fahrzeug hin.

»Gemeinsam mit den Verbänden der Automobilhersteller haben wir die standardisierte Rettungskarte entwickelt und freuen uns sehr, dass das Kfz-Gewerbe diese Sicherheitsaktion aktiv unterstützt«, so ADAC-Präsident Meyer.

Weitere Informationen zur Rettungskarte sind im Internet verfügbar unter www.rettungskarte.de.

 

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