Anzeige - Rund ums Auto - Update Mit Winterreifen sicher auf Schnee und Eis

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
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Gummimischung und Profil bringen Autos früher zum Stehen

Nach der Kür nun die Pflicht: Seit Dezember 2010 sind Winterreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte Gesetz. Ein wichtiger, aber nur ein Grund zum Umrüsten vom Sommer- aufs Winterprofil.

Denn wer mit den »griffigen Sohlen« fährt, hat den nötigen Grip auf Schnee und Eis. Eine weiche Gummimischung und zickzackförmige Lamellen bringen Autos wesentlich früher zum Stehen.

Genauso wichtig sind der Luftdruck und die richtige Profiltiefe. Laut Gesetzgeber genügt ein Profil von 1,6 Millimetern. Fachleute nennen vier Millimeter als optimalen Wert. Beim Luftdruck sind die Werte in der Betriebsanleitung maßgebend. Wer bis zu 0,5 bar Druck hinzufügt, senkt den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch.

Reifen, die speziell für den Wintereinsatz entwickelt wurden, tragen auf der Reifenflanke die Schneeflocke mit dem Berggipfel. Geübte Augen erkennen außerdem die feinen zickzackförmigen Lamellen auf der Lauffläche.

Winterpneus von Oktober bis Ostern

Auch wenn momentan noch die Herbstsonne scheint, ist jetzt der ideale Zeitpunkt ür den Reifenwechsel, erklärt der Obermeister der Kfz-Innung. Er empfiehlt die einfache Faustregel: Von O bis O, von Oktober bis Ostern, ist Winterreifensaison.

Vor der Montage sollten Autofahrer die Reifen aus dem Vorjahr genau ansehen und im Zweifel prüfen lassen. Neue Reifen sind nötig wenn, die alten Pneus beschädigt sind, nicht ausreichend Profil zeigen (unter vier Millimeter) oder in die Jahre gekommen sind. Schon sechs Jahre alte Gummis beginnen auszuhärten und verlieren dann ihren Grip.

Die DOT-Nummer gibt das Herstellungsdatum an (0211 = 2. Kalenderwoche 2011). Laut Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) sind die Lager gut gefüllt. Aber wie heißt es so schön: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst und spart oftmals Geld.

Expertenrat in der Werkstatt

Wer passende Winterreifen braucht, ist bei den Reifenexperten an der richtigen Stelle. Sie beraten zu Größe und Profil. Die Werkstatt übernimmt auch die Montage und lagert die Sommerreifen bis zum Frühjahr ein.

Übrigens: Wie bei jedem Reifenwechsel sollten die Radschrauben nach gut 100 Kilometern nachgezogen werden. Wer als Vielfahrer die Räder für einen gleichmäßigen Verschleiß ab und zu wechselt, darf dies niemals diagonal tun, sondern von vorn nach hinten und umgekehrt.

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