Anzeige - Rund ums Auto - Update Rücksicht walten lassen - Verkehrsregeln beachten erhöht Sicherheit und schont Budget

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
Dränglern wird tiefer in die Tasche gegriffen: Wer zu wenig Abstand hält, riskiert nun bis zu 400 Euro Strafe. Foto: Mazda/GP

Der neue Bußgeldkatalog ist da und wartet mit einigen Änderungen auf.
Insbesondere Rasern und Dränglern drohen drastisch höhere Strafen. So werden Geschwindigkeitsüberschreitungen mit bis zu 680 Euro, vier Punkten und drei Monaten Fahrverbot bestraft. Drängler werden mit bis zu 400 Euro zur Kasse gebeten. Ihnen drohen ebenfalls bis zu vier Punkte und drei Monate Fahrverbot.
Trotz der empfindlichen Strafen gibt es immer noch einige, die die Autobahn zu ihrer persönlichen Rennstrecke erklären und wenig Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen. Mit ihrem Verhalten - zu dichtes Auffahren bei zu hoher Geschwindigkeit - bringen sie nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr. Wer einem solchen Drängler in die Quere kommt, sollte daher einige Tipps beherzigen, um die Situation zu entschärfen: am besten Ruhe bewahren, den Überholvorgang unbeirrt fortsetzen und sich auf keinen Fall zu plötzlichen Ausweichmanövern verleiten lassen. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig in den Rückspiegel zu schauen, um auch den nachfolgenden Verkehr, und somit eventuell ankommende Drängler, rechtzeitig im Blick zu haben. Und die potenziellen Verkehrssünder sollten besser Rücksicht walten lassen, Tempolimits unbedingt beachten und einen angemessenen Abstand zum Vordermann einhalten. Hier bietet die Faustregel des halben Tachowerts in Metern eine gute Stütze. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h wären das 50 Meter.

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