Anzeige - Rund ums Auto - Update Schleichender Wetterwechsel - Herbstgefahren im Straßenverkehr/Beleuchtung und Reifen vom Fachmann prüfen lassen

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
Abb.1: Damit man bei Nebel besser sieht und gesehen wird, lohnt sich in der Werkstatt ein Blick auf Beleuchtung und Scheibenwischer. Auch beim Reifenprofil gilt: lieber mehr als zu wenig. Foto: DVR Abb.2: Neben feuchtem Laub sorgen bisweilen auch Erdklumpen dafür, dass manche Fahrbahn etwas rutschiger wird. Foto: DVR

 

Immer häufiger Frühnebel, immer mehr Laub auf der Fahrbahn und die »Bauernglätte«: Der Herbst birgt für Autofahrer einige Gefahren.

In den Herbstmonaten kann es daher nicht schaden, etwas aufmerksamer als sonst unterwegs zu sein und auf Änderungen der Witterungs- und Straßenverhältnisse zu achten. Automobilclubs wie der AvD, der ADAC sowie der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe empfehlen, dabei einige Punkte im Blick zu haben.

So setzt die Dämmerung in den Herbstmonaten bereits früher ein als zuvor. Die Sicht ist oft trübe, hinzu kommen besonders in den frühen Morgen- und in den Abendstunden Behinderungen durch Nebel. Wichtig ist dann, die eigene Geschwindigkeit den Sichtbedingungen anzupassen und den Abstand zum Vordermann zu vergrößern. Um selbst besser gesehen zu werden, fährt man auch tagsüber immer mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Tagfahrleuchten. Die Experten raten daher, die Beleuchtung des Autos kontrollieren und gegebenenfalls die Wischerblätter der Scheibenwischer erneuern zu lassen.
Im Herbst können die Straßen rutschig sein -- aufgrund von Regen, Laub oder Verschmutzungen durch Erntefahrzeuge. Vereinzelt ist auch schon mit glatten Straßen durch Bodenfrost und überfrierende Nässe zu rechnen. Besonders tückisch ist feuchtes Laub auf der Fahrbahn, das einen glitschigen Belag bildet. Auch hier gilt: aufmerksam fahren, rechtzeitig Tempo drosseln und besonnen reagieren, falls man doch ins Schlingern gerät. Dann wird besser nicht gebremst, sondern ausgekuppelt, und versucht, das Fahrzeug durch Gegenlenken zu stabilisieren. Wichtig ist, dass die Reifen genügend Profil haben. Empfohlen sind bei Sommerreifen Mindestprofiltiefen von zwei bis 2,5 Millimetern. Winterreifen sollten noch mindestens vier Millimeter haben.

Wenn die Tiere auf den abgeernteten Feldern keinen Schutz und keine Nahrung mehr finden, überqueren sie vermehrt die Straßen. Wer durch waldreiche oder mit Wildwechsel-Warnschildern gekennzeichnete Gegenden fährt, sollte das Tempo verringern und immer bremsbereit sein. Besonders die Fahrbahnränder sollten im Blick behalten werden. Wichtig ist: Springt ein Tier auf die Straße, folgen oft weitere. Steht ein Reh auf der Straße, sollten Autofahrer hupen und abblenden, damit das Tier nicht geblendet wird und einen Fluchtweg findet.

Nicht alle Verkehrsteilnehmer stellen sich rechtzeitig auf den Herbst ein. Autofahrer sollten damit rechnen, dass noch etliche »Sommerfahrer« unterwegs sind. Das gilt für zu schnell fahrende Autofahrer wie für Radfahrer, die sich bei trübem Wetter dunkel anziehen und für andere kaum zu sehen sind. Auch hier gilt daher: immer mit den Fehlern der Anderen rechnen.

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