Anzeige - Rund ums Auto - Update Mit gutem Klima in den Frühling - Anlage einmal im Jahr überprüfen lassen

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
Prima Klima auf Knopfdruck: Damit das System einwandfrei funktioniert, sollte es vor dem Start in die warme Jahreszeit vom Fachmann auf Herz und Nieren geprüft werden.
Foto: Schierenbeck

Glücklich ist, wer eine Klimaanlage im Auto hat. Doch die beste Klimaanlage nützt nichts, wenn sie nicht richtig funktioniert, die Temperatur nicht richtig regelt, muffig riecht oder gar streikt.

Das Klima-System benötigt deshalb regelmäßige Wartung im Kfz-Meisterbetrieb. Andernfalls schleichen sich schnell unerwünschte Bakterien, Pollen oder Sporen ins Fahrzeuginnere. Gerade für Allergiker können hierdurch gefährliche Situationen am Steuer entstehen. Aber auch hohe Reparaturkosten lassen sich durch die jährliche Wartung der Klimaanlage im Kfz-Meisterbetrieb vermeiden. Bis zu 1000 Euro kann es den Autofahrer kosten, wenn der Klima-Kompressor, das Herzstück der Klimaanlage, ausgetauscht werden muss.

Doch wie kann es zum Kompressorschaden kommen? Jährlich gehen bis zu zehn Prozent des Kältemittels aus dem Klimasystem verloren. Dadurch kann die Kühlleistung der Klimaanlage bereits nach drei Jahren deutlich nachlassen. Der Klima-Kompressor ist gefährdet, da ihn das Öl, dessen Trägermedium das Kältemittel ist, nicht mehr ausreichend schmiert. Es kann zum Totalausfall des Kompressors kommen.

Verdampfer und Innenraumfilter der Klimaanlage bieten den idealen Nährboden für Allergie auslösende Mikroorganismen und bedürfen deshalb einer regelmäßigen Wartung. Das turnusmäßige Desinfizieren des Verdampfers hilft gegen unangenehme, durch Bakterien verursachte Gerüche und beugt allergischen Reaktionen vor. Durch das zusätzliche Aufbringen einer speziellen Schutzschicht wird die Ansiedlung neuer Erreger verhindert.

Der Innenraumfilter sollte bei der Wartung, spätestens aber nach 15?000 Kilometern ausgetauscht werden. Angesaugt von der Außenluft lagern sich unter anderem Staub, Pollen und Ruß ab. Ein sauberer Filter verringert die Verbreitung von Keimen und gleichzeitig das Sicherheitsrisiko beschlagener Scheiben sowie mögliche Schäden am Lüftermotor. Denn wie beim heimischen Staubsauger vermindert ein voller Beutel nicht nur die Reinigungsleistung. Abgelagerter Schmutz erhöht auch die mechanische Belastung des Motors und kann zu teuren Reparaturen führen.

Auch beim Betrieb der Klimaanlage empfiehlt es sich laut Deutschem Kraftfahrzeuggewerbe, einige Tipps zu berücksichtigen: Vor der Fahrt mit einem im Sommer aufgeheizten Fahrzeug sollten die Türen kurz geöffnet werden, um den Hitzestau zu beseitigen. Im Anschluss regelt die automatische Klimaanlage Temperatur, Gebläsestufe und Luftverteilung selbsttätig. Bei manuellen Klimaanlagen muss zum zügigen Herunterkühlen die höchste Gebläsestufe gewählt werden. Nach kurzer Fahrtzeit kann auf eine niedrigere Gebläsestufe geschaltet werden, um unnötige Zugluft zu vermeiden. Die ausströmende Kaltluft nicht direkt auf die Insassen richten. Die Wohlfühltemperatur liegt im Sommer bei etwa 22 Grad, bei extremer Hitze etwa drei bis vier Grad höher. Kurz vor dem Ziel ist die Klimaanlage abzuschalten, dadurch lässt sich ein Temperaturschock beim Aussteigen vermeiden.

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