Anzeige - Rund ums Auto - Update Geladen in die Eiszeit / Im Winter Pannenursache Nummer 1

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
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Geladen in die Eiszeit / Im Winter Pannenursache Nummer 1

Ausgepowert, das diagnostizierten die Gelben Engel des ADAC im vergangenen Jahr rund 688 000 Mal. Damit landete die Batterie erneut auf Platz eins der Pannenursachen. Die Energiespender litten unter dem langen kalten Winter.

Aber sie schwächelten auch, weil Autofahrer sie vernachlässigten. Zusätzlichen Saft ziehen viele Kurzstreckenfahrten und Verbraucher wie heizbare Heckscheibe, Gebläse, Licht und Klimaanlage, die oft kurzfristig ein- und ausgeschaltet werden.

Und einmal komplett entladen, nehmen die Akkus den Strom nicht mehr vollständig auf. Nach rund fünf Jahren empfehlen die Auto-Profis einen Austausch. Die Werkstatt hilft bei der Wahl, checkt, säubert und lädt auch das gebrauchte Powerteil.

Auf der sicheren Seite sind Autobesitzer im Winterbetrieb mit Ladegerät und einem sogenannten Batteriewächter. Der warnt den Fahrer vor dem Notfall und wird einfach an den Zigarettenanzünder angeschlossen. Auch der Schongang sorgt für ein langes Batterie-Leben: längere Fahrten zum Aufladen einplanen, Stromfresser auf Sparflamme halten oder ab und zu auf sie verzichten.

Gibt die Batterie keinen Mucks mehr von sich, leisten Starthelfer Wiederbelebung. Doch Vorsicht ist gefragt, um Schäden an der Elektronik oder das Aus des Akkus zu vermeiden.

So geht’s:

Nur Batterien mit gleicher Spannung (12Volt) verbinden. Beide Fahrzeuge dürfen einander nicht berühren und müssen ausgeschaltet sein. Das Starthilfekabel entspricht der DIN 72553.

Mit dem roten Kabel den Pluspol der entladenen mit dem Pluspol der Spender-Batterie verbinden. Danach das schwarze Kabel an den Minuspol der Spender-Batterie und an den Minuspol der leeren Batterie klemmen.

Erst Spender-, dann Pannenauto starten und einen starken Verbraucher wie das Gebläse zuschalten. So wird die Elektronik geschont.

Die Kabel in umgekehrter Reihenfolge lösen – Minus von Masse, dann Plus von Plus.

Beim anschließenden Aufladen ist es mit drei Kilometern in der Stadt nicht getan. Der Akku lädt sich erst nach einer längeren Fahrt wieder auf.

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