Anzeige - Rund ums Auto - Update Freie Fahrt mit Rußpartikelfilter

Schwarzwälder Bote, 23.04.2013 22:49 Uhr
Kfz-Betriebe beraten nachrüstwillige Autofahrer bei der Suche nach dem passenden Filter. Foto: ProMotor

Bund fördert 90 000 Diesel-Nachrüstungen

Verschärfte Einfahrtregelungen in Umweltzonen, Umweltschutz und die geförderte Dieselpartikelfilter-Nachrüstung mit 330 Euro sind gute Gründe, ab Januar 2012 den eigenen Diesel mit einem Filter sauberer zu machen.

In zirka 50 Städten mit Umweltzonen werden die Einfahrtregelungen mit Jahresbeginn teilweise verschärft. Über 20 Städte schließen Fahrzeuge mit roten Plaketten ab Januar 2012 komplett aus. In Stuttgart, Frankfurt am Main, Osnabrück und Krefeld dürfen ab Januar 2012 nur noch Autos mit grüner Plakette in die Umweltzonen fahren. In München gilt diese Regelung ab 1. Oktober 2012.

Ende 2010 lief die staatliche Förderung für das Nachrüsten von Rußpartikelfiltern bei Dieseln aus. Ab Januar gibt es erneut einen Zuschuss in Höhe von 330 Euro – je nach Fahrzeugtyp kann diese Summe bis zur Hälfte der gesamten Umrüstungskosten abdecken. Das Bundesumweltministerium hat für die Nachrüstung insgesamt 30 Millionen Euro in den Bundeshaushalt eingestellt. Das entspricht etwa 90 000 Nachrüstungen. Das Geld vom Staat für die Partikelfilternachrüstung bei Dieseln gibt es erst nach dem Fahrzeugumbau: Die Werkstatt bescheinigt den Einbau, danach muss die Änderung von der örtlichen Kfz-Zulassungsbehörde im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) vermerkt werden. Im nächsten Schritt muss ein Antrag, der voraussichtlich ab Februar 2012 auf der Homepage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) erhältlich sein wird, ausgefüllt und mit einer Kopie des geänderten Fahrzeugscheins ans BAFA geschickt werden. Nach einer Prüfung bekommt der Antragsteller 330 Euro auf sein Konto überwiesen. Auch 2013 soll es einen Zuschuss geben, dann aber statt der 330 Euro nur noch in Höhe von 260 Euro.

Die Kfz-Meisterbetriebe beraten bei der Filtersuche. Die Internetseite www.feinstaubplakette.de informiert Autofahrer vorab über die Nachrüstmöglichkeiten.

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