14:02120 seltene Antilopen durch Sojus-Giftstoffe verendet
Astana - Tod aus dem All: Weil sie an der mit Chemikalien verseuchten Landestelle einer Sojus-Raumkapsel gegrast haben, sind in Kasachstan etwa 120 Saiga-Antilopen verendet. Die Tierart gilt als stark gefährdet. Die Kapsel war am 27. April im Gebiet Kostanai im Norden der Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien gelandet. Die Tiere hätten chemisch vergiftetes Gras gefressen, sagte ein Sprecher der örtlichen Umweltbehörde nach Medienangaben. Mit der Sojus waren drei Raumfahrer von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt.
13:58Platzeck: Endgültige Kosten für Berliner Großflughafen noch unklar
Potsdam - Wie viel der neue Hauptstadtflughafen nach der geplatzten Eröffnung kosten wird, ist laut Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck noch unklar. Niemand wisse nach der Verschiebung der Inbetriebnahme auf den 17. März 2013, ob der Finanzierungsrahmen ausreiche. Nach aktuellem Stand werde das Terminal 1,22 Milliarden Euro kosten. Bisher hatten die Betreiber mit 630 Millionen Euro gerechnet. Platzeck forderte zur nächsten Aufsichtsratssitzung von der Flughafengesellschaft eine Darstellung zur wirtschaftlichen Ist-Situation und den Kostensteigerungen.
13:48Sechs türkische Schüler im Meer ertrunken
Istanbul - Bei einem Schulausflug sind im Süden der Türkei sechs Jugendliche im Meer ertrunken. Die 13 bis 15 Jahre alten Jungen seien trotz Warnungen vor einer starken Strömung und hohen Wellen ins Wasser gegangen, berichteten türkische Fernsehsender. Anwohner und Mitarbeiter von Strandlokalen in Karaagac seien noch zu Hilfe geeilt, hätten aber nicht alle Schüler retten können. Die zu einer Koranschule gehörende Gruppe war in einem Bus unterwegs und hatte an dem Strand gestoppt, um Picknick zu machen.
13:23Generalbundesanwalt ermittelt nach Mordaufruf von Islamisten
Düsseldorf - Nach dem Mordaufruf eines Islamisten gegen deutsche Rechtsextremisten ermittelt der Generalbundesanwalt. Das teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium mit. Gegen den Islamisten, der in einem Video zur Ermordung von Mitgliedern der rechtsextremen Partei Pro NRW aufruft, werde seit längerem ermittelt. Das Video war am Wochenende im Internet aufgetaucht. Der Mann soll sich im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet aufhalten. Die Partei hatte sich den Hass von Islamisten zugezogen, weil Aktivisten vor der NRW-Landtagswahl islamkritische Karikaturen gezeigt hatten.
13:00Streit zwischen Gema und YouTube geht in neue Runde
Hamburg - Im Streit um Musikclips auf YouTube hat die Verwertungsgesellschaft Gema Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg eingelegt. Die Verhandlungen mit der Google-Tochter hätten in den vergangenen Wochen zu keiner Einigung geführt, sagte die Gema in München. Es habe sich schnell gezeigt, dass die Gespräche bis zum Ende der Berufungsfrist nicht erfolgreich zu Ende geführt werden konnten. "Wir wollen uns verständigen", sagte der Syndikus der Gema, Alexander Wolf, der dpa. Das Landgericht Hamburg hatte entschieden, dass YouTube mehr tun muss, damit Videos mit geschützter Musik von der Plattform verschwinden.
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