
Althengstett (ans). Am Wochenende gab die Maxscreen GmbH im Althengstetter Gewerbegebiet Einblick in die neue Produktionsstätte der Firma, die sich selbst als Ideenschmiede bezeichnet. Raum für Gespräche und gegenseitiges Kennenlernen der ansässigen Gewerbetreibenden und sonstiger Besucher gab es zur Genüge.
Nachdem der Freitagabend den geladenen Gästen vorbehalten war, folgten am Samstag und am Sonntag zahlreiche Interessierte der Einladung. Maxscreen hat den Umzug von Calw-Stammheim nach Althengstett vollziehen müssen, weil erst dort eine Halle mit der erforderlichen Höhe gefunden wurde.
Anschaulich war am Wochenende ein zwölf Quadratmeter großes LED-Videoboard Mittelpunkt der Präsentation. Beim Eintreten in die Halle sorgte er für Erstaunen. Lebendige und gut in Szene gesetzte Werbefilme mit Firmen aus der Region gaben das Gefühl des regionalen Bezugs.
Schnell zur Seite stand den Gästen Jürgen Fritz, der als Berater der Firma tätig ist. Er gab Auskunft über die Visionen von Maxscreen, für die die Geschäftsführer Sven Berg und Markus Becker sowie sechs Mitarbeiter stehen.
"Die Zusammenarbeit von Ingenieuren, Computerfachleuten, Werbefachkräften und Marketingspezialisten ist unser Erfolgsrezept", sagt Fritz. Das LED-Board kann individuell in jeder Größe gewählt werden. Der Bau der Geräte, deren Aufbau, die Wahl der Werbung und auch die Vermietung des Geräts gehören zum Angebot von Maxscreen.
Dass das Konzept auch in Baden-Württemberg aufgehen kann, daran gäbe es keinen Zweifel, ist Fritz überzeugt, der in dieser Werbeform die Zukunft sieht.
Selbst in Calw könne er sich ein LED-Board vorstellen. Wo? Natürlich in der Stuttgarter Straße. Hier hätten viele Menschen im täglichen Straßenverkehr Stillstandszeiten, die genutzt werden könnten. Aber das sei Zukunftsmusik. Vorerst gelte es, das nahe liegende Umfeld von Calw und Pforzheim nach Nagold bis hoch zur Schwäbischen Alb zu betreuen. Im zweiten Schritt werden die Metropolen des Landes anvisiert.