
Von Bettina Bausch
Althengstett-Neuhengstett. Mit einer zünftigen Fete gingen behinderte Menschen bei der Lebenshilfe Calw mit ihren Betreuern ins neue Jahr. Diese Feier wurde erstmals im Lebenshilfehaus der Einrichtung in Neuhengstett veranstaltet. Dabei zeigte sich, dass die großzügigen räumlichen Verhältnisse sich günstig auswirken, da sie mehr Möglichkeiten zum Feiern eröffnen.
Ein langer Tisch war dekoriert worden, und die Teilnehmer stärkten sich mit Biskuitrolle, Butterbrezeln sowie alkoholfreien Cocktails. Als schwungvolle Musik bekannter Melodien eingespielt wurde, lockerten sich die Gespräch immer mehr.
Manche Teilnehmer begannen fröhlich den Rhythmus zu klatschen. Andere griffen zu Rhythmusinstrumenten und machten selbst Musik. Zuerst wagten nur wenige zögerlich ein Tänzchen. Dann wurde die Stimmung fröhlicher. Immer mehr legten ihre anfänglichen Hemmungen ab und wagten ein Tänzchen. Ein Klient der Lebenshilfe hielt eine kurze Rede und dankte allen, die dazu beigetragen haben, das Haus der Lebenshilfe in Neuhengstett zu renovieren und passend einzurichten. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Nina Stein und Manuela Seibold sowie einige ehrenamtliche Helferinnen kümmerten sich in einfühlsamer Weise immer wieder um Behinderte, wenn es nötig war.
Althengstetts Bürgermeister Clemens Götz besuchte die Feier und freute sich über die gute Stimmung, die im Raum herrschte.
"Behinderte Menschen haben eine ungewöhnlich gute soziale Kompetenz. Das erzeugt eine bunte fröhliche Stimmung, die mir gut gefällt", unterstrich eine Besucherin, die immer wieder gerne zu solchen Treffen kommt.
"Wir möchten uns noch mehr nach außen öffnen", hob Stein hervor. Dazu soll auch das neue, umfangreiche Jahresprogramm 2012 beitragen, das vor kurzem in Form einer Broschüre fertiggestellt wurde.