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Althengstett Herzlicher Empfang für Pfarrerfamilie

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Freuten sich über die herzliche Aufnahme in Neuheng­stett und Ottenbronn: Steffen, Damaris, Johannes, Christa und Jörg Schaber (von links). Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

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Auf riesiges Interesse stieß die Investitur des neuen Pfarrers der evangelischen Doppelgemeinde Neuhengstett/Ottenbronn.

Althengstett-Ottenbronn. In der Mehrzweckhalle wurde nach sieben Monaten Vakanz Pfarrer Jörg Schaber von Dekan Erich Hartmann als neuer Seelsorger der beiden Kirchengemeinden in sein Amt eingesetzt. Hartmann zeigte den ungewöhnlichen Weg Schabers zum Pfarramt auf. Der neue Seelsorger hatte vor seiner theologischen Ausbildung als gelernter Krankenpfleger, Heimleiter und Diakon gearbeitet.

Nach Lebenskrisen wieder aufstehen

Der neue Geistliche übernahm die Predigt und sprach über Johannes 21,1 – 14. Die biblische Geschichte erzählt, wie sieben Fischer am See ­Genezareth zunächst erfolglos gefischt hatten und schließlich sehr enttäuscht aufgaben. Auf das Geheiß Jesu ließen sie sich ermutigen und warfen dann ihre Netze erfolgreich aus. Wie bei den Fischern gebe es auch in unserem Leben heute immer wieder Enttäuschungen und Misserfolge. "Nicht aufgeben, sondern nach Lebenskrisen wieder aufstehen", hielt der neue Ortspfarrer dagegen.

Der evangelische Kirchenchor Neuhengstett-Ottenbronn und der Gesangverein Eintracht Ottenbronn traten beschwingt gemeinsam auf. Zusammen mit dem stimmungsvoll spielenden Posaunenchor gestalteten sie den Gottesdienst mit.

Der Ottenbronner Kirchengemeinderatsvorsitzende Manfred Rose führte durch den sich anschließenden geselligen Teil, bei dem viele Repräsentanten des öffentlichen Lebens den neuen Pfarrer willkommen hießen. "Ich freue mich, dass wir einen Pfarrer mit vielen Gaben und Fähigkeiten bekommen haben", unterstrich Rose.

Bürgermeister Clemens Götz bezog sich auf die biblische Aussage, dass Jesus gekommen sei, um zu heilen. Er schenkte dem neuen Ortspfarrer zwei von der Gemeinde heraus gegebene Buchbände mit örtlichem Bezug.

Der Gechinger Pfarrer Ullrich Büttner sprach für die Pfarrerschaft des Gäudistrikts. In humorvoller Weise ging er von dem Wort "Schaber" aus, das im Schwäbischen gerne für "Eiskratzer" verwendet würde. Ein Pfarrer müsse gelegentlich auch als "Eisbrecher" auftreten. Außerdem sorge so ein Schaber für einen klaren Blick. "Ein guter Schaber hat zwei Seiten – eine harte und eine weiche und er weiß, zu welcher Zeit er welche benutzen muss", resümierte Büttner.

Gemeindereferentin An­drea Bolz von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef Calw hob das "gemeinsame Unterwegssein" beider Konfessionen hervor. "Es ist eindrucksvoll und schön, wenn zwei Seiten zusammenfinden", gab sie ein Statement für die Ökumene.

Der Neuhengstetter Ortsvorsteher Gerhard Dietz zeigte sich beeindruckt von der Predigt Schabers. "Ich bin ganz sicher, wir haben heute den richtigen Pfarrer bekommen", unterstrich Dietz.

"Sie bekommen hier ein ganz tolles Team", hob der Ottenbronner Ortsvorsteher Richard Dipper hervor. Rektor Hartmut Weber von der Gemeinschaftsschule Althengstett versprach Schaber, dass er jetzt bei ihm in der Schule mit Kindern arbeiten dürfe, nachdem er seither mit älteren Menschen zu tun gehabt habe.

Abteilungskommandant Jürgen Renz von der Feuerwehr Ottenbronn begrüßte Schaber im Namen der örtlichen Vereine. Pastor Gerhard Braun überbrachte die Grüße der Liebenzeller Gemeinschaft. Kirchenpfleger Mario Girrbach hob die ehrenamtlichen Leistungen zahlreicher Gemeindeglieder während der pfarrerlosen Zeit hervor und überreichte ihnen zusammen mit Manfred Rose kleine Geschenke.

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